Lange kein Beitrag mehr!? Nun, ich „zwifte“ viel …

Seit über einem Jahr bin ich aktiver Nutzer von ZWIFT. Dabei handelt es sich um ein  Computerprogramm, das die Daten eines interaktiven Rollentrainers darstellen und auch steuern kann. Über die Jahre entstand eine große digitale Landschaft, in der sich Radfahrer von überall auf der Welt treffen und gemeinsam Radfahren.

Recht neu ist ein weiterer Abschnitt, der sehr stark an die Gegend des Grand Canyon erinnert. Obwohl rotbraune Farbtöne dominieren, ist der Abschnitt abwechslungsreich und fantasievoll gestaltet worden.  Anbei einige Eindrücke meiner letzten Runde …

Bei den vielen Trainingsmöglichkeiten bleibt kaum noch Zeit für andere Dinge.
Ride on
Florian

Ende meiner Ameisenhaltung?!

Königin (Mitte) mit Arbeiterinnen bei der Brutpflege.

Im Sommer 2017 sah meine Ameisenkolonie noch sehr gesund aus. Die Königin legte viele weitere Eier und die Larven entwickelten sich zu jungen Arbeiterinnen. Doch leider überstand die Kolonie den darauffolgenden Winter nicht.

Es könnte an der Temperatur (zu warmer Keller als Überwinterungsort) oder Luftfeuchtigkeit (zu trocken) gelegen haben. Vielleicht störte ich die Tiere aber auch einfach zu oft, weil der Kellerraum zu oft aufgesucht wurde.

Alles in allem tut es mir um die Kolonie leid, denn es sah im Sommer noch so vielversprechend aus. In nächster Zeit werde ich keine neue Kolonie aufbauen, aber vielleicht in wenigen Jahren noch einmal.

meise_tippich

Letzter Ausbruch einer fleißigen Arbeiterin, die immer wieder Schwachstellen des Formicariums suchte und teilw. auch fand.

Aufstieg zur Westlichen Karwendelspitze

Der Herbst zeigte sich dieses Jahr von seiner besonders schönen und warmen Seite. Winfried und ich nutzten die guten Bedingungen für die Besteigung der Westlichen Karwendelspitze auf 2385 m.

Als Route entschieden wir uns für den kürzesten Weg. Ausgangspunkt war Mittenwald. Hinter der Mittenwalder Seilbahnstation begann der Aufstieg und führte uns zunächst durch einen schönen Wald. Zwischen den Bäumen konnten wir immer wieder einen Blick auf Mittenwald werfen und nahmen so den zunehmenden Höhenunterschied wahr.

Nach erreichen der Mittenwalder Hütte auf 1518 m und einer kurzen Pause, wurde der Weg zunehmend felsiger, schmaler und steiler. Kleine Kletterpassagen waren kein Problem, schwindelfrei sollte man aber unbedingt sein.

Nach erreichen der Bergstation und des Naturinformationszentrums (begehbares Fernrohr), gingen wir noch ca. 30 min. bis zum Gipfelkreuz. Insgesamt hatten wir ca. 5 Stunden für den Aufstieg benötigt und waren dann doch sehr froh die Seilbahn für den Rückweg zu benutzen.

Die Tour hat uns großen Spaß gemacht. Insbesondere die steilen Passagen zum Ende hin waren schon sehr beeindruckend. Sollte ich noch einmal im Sommer nach Mittenwald kommen, dann wäre der Mittenwalder Klettersteig sicher eine lohnende, aber auch schwierigere, Herausforderung.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen …

Leutascher Geisterklamm

Von Mittenwald aus ist der Einstieg zur Leutascher Geisterklamm kurz. Besonders mit Kindern ist der 4 km lange Weg gut zu begehen. Immer wieder gibt es Informationstafeln, die über die Alpenwelt und ihre Entstehung erzählen, so dass der steile Aufstieg recht kurzweilig ist. Im weiteren Verlauf luden noch kleine Installationen zum Mitmachen ein. Wir liefen die Klamm von unten nach oben durch und entdeckten gegen Ende den Klammgeist in einer kleinen Nische.

Zurück ging es über das Gasthaus Gletscherschliff, in dem wir uns gut verpflegen konnten.

Jetzt aber schnell – Blutmond 2018 über Wuppertal

Um 22.30 Uhr stand ich mit meiner Kamera auf dem Dachboden und war bereit die Mondfinsternis zu fotografieren. Der Aufbau von Stativ und Kamera liess mich jedoch so sehr schwitzen, dass erst einmal eine Pause angebracht war. Dabei konnte ich den vollen Blutmond gut beobachten, der über Wuppertal aufstieg. Auch der Mars, der der Erde besonders nahe war, war gut zu sehen. Einzig die ISS habe ich wohl verpasst. Sie sollte die nächsten Wochen über noch öfters gut zu beobachten sein.

Und dann kam ich auch noch zum Fotografieren …

Der helle Punkt unterhalb vom Mond sollte tatsächlich der Mars sein.

 

Das war knapp …

Finde die Kröte.

Nach der Krötenwanderung finden wir ab und zu Gäste bei uns im Garten. Vorzugsweise an kühlen Standorten, wie unter einem großen Kübel. Ein prüfender Blick vor dem Rasenmähen ist da nicht verkehrt.

Und plötzlich waren sie da

Am Sonntagabend war es nun soweit und meine zwei Söhne und ich konnten bei der „Krötenrettung“ mithelfen. Anfangs fragte ich mich noch, ob die Hilfe überhaupt notwendig ist. Es zeigte sich leider schnell, dass wir für manche Kröten bereits zu spät kamen. Sollten nächstes Wochenende noch immer Lurche wandern, so helfen wir gerne wieder mit.

Manches Krötenpaar hat sich bei ihrer Wanderung bereits gefunden.

Warten

Wann kommen sie denn nun endlich? Bereits zwei Termine mussten aufgrund des Wetters die letzten drei Wochen abgesagt werden. In der kommenden Woche könnte es dann endlich so weit sein. Sobald nachts die Temperaturen über 8°C bleiben, machen sich die Frösche, Kröten und Schwanzlurche von den umliegenden Wäldern auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Ich warte gespannt darauf den Tieren über die Straße zu helfen.

Guten Morgen!

Nach einem schönen Abend mit Freunden und der Gewissheit heute, am Samstag, länger schlafen zu können, kam es doch anders. Pünktlich um 7.30 Uhr rumpelte es über unseren Köpfen und die Dachdecker fingen an zu bohren, sägen und hämmern. Guten Morgen da draußen!

Mit RadFazz ist mein Rad ratzfatz im Auto untergebracht

Bisher habe ich meine Räder zu den Wettkämpfen immer liegend im Auto transportiert. Manchmal kommt jedoch die ganze Familie mit, so dass ich nach Alternativen ausschau hielt und schließlich bei RadFazz landete. Dort werden für viele Automodelle oft sehr simple Lösungen angeboten, die nicht zu teuer, schnell angebracht und stufenlos verstellbar sind. In meinen VW Touran passen die Wettkampfräder (Rennrad und Zeitfahrrad) auf diese Weise aufrecht hinein. Lediglich das Vorderrad wird herausgenommen und am Halter von RadFazz mit Hilfe eines Schnellspanners angebracht. Den mittleren Sitz musste ich dafür entfernen. Links und rechts haben die Kinder noch genügend Platz und werden kaum gestört.

radf

Bis denn
Florian

Buchtipp – Veronika Pavel: Australien. Osten und Zentrum

Ich habe diesen Reiseführer 2012 bei der Durchquerung des Northern Territory benutzt. Bereits bei der Planung suchte ich mir Orte und Sehenswürdigkeiten heraus, die ich vor Ort so vorfand. Die angegebenen Informationen sind manchmal etwas kanpp, aber es fanden sich zu allen Orten, die ich bereiste, welche.

Die Karten erfüllten für die Planung ihren Zweck. Vor Ort benutzten wir jedoch ausschließlich die Karten vom Camperverleih, weil diese größer, übersichtlicher und informativer waren.

Ein kleines Manko des Reiseführers ist, dass die Kimberleys nicht mehr erwähnt werden, weil sie zu weit im Westen liegen. Bei genügend Zeit sollte das Gebirge nicht ausgelassen werden, so dass dann ein zweiter Reiseführer mitgenommen werden muss.

Fazit: Der Reiseführer hat sich im Northern Territory bewährt und ich empfehle ihn gerne weiter.

Hinweis: Mit einem Klick auf das obige Bild kommt man zu der von mir rezensierten Versionen auf Amazon. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.

Ich bin Zwifter

Ende November 2017 meldete ich mich bei Zwift an. Zwift ist ein umfangreiches Trainingsprogramm, um zuhause auf einem Rollentrainer zu trainieren. Die Funktionen zur Trainingssteuerung sind sehr vielfältig, das Herzstück des Programms ist jedoch die simulierte Welt, in der man sich wie in einem Computerspiel fortbewegt.

Resultat meiner ersten 12 Fahrten sind immerhin 22 „verbrannte“ Pizzen (pro Pizza werden 285 Kalorien angenommen) und fast 3000 gefahrene Höhenmeter. Hier alle Ergebnisse in der Übersicht:

Weitere Informationen über Zwift und meine Erfahrungen damit werde ich in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Bis denn
Florian

Buchtipp – Alex Garland: Der Strand

Richard, ein junger Engländer, reist alleine nach Thailand und hört von einem mysteriösen Strand. Durch Zufall fällt ihm eine Karte in die Hand, auf der der Strand markiert ist. So macht sich Richard mit zwei französischen Begleitern auf die Suche nach den Strand.

Damit beginnt eine illustre Reise, die auf der berühmten Khao San Road in Bankgkok beginnt und in den Abgründen des Menschen endet. Unter Rucksackreisenden ist dieses Buch spätetstens seit dem 2001 erchienenen Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio ein Klassiker. Wer träumt nicht von einem geheimen Paradies? Einem einmaligen Abenteuer? Aber kann es das wirklich geben?

Das Buch erzählt eine mitreißende Geschichte, immer ganz nah an seiner Hauptfigur. Die Entwicklung des jungen Richard steht dabei im Vordergrund und stellt meiner Meinung nach letztlich die Abenteuersuche eines jeden Rucksackreisenden in Frage.

Fazit: Unbedingt vor der nächsten Fernreise lesen!

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