Weiter weiter ins Verderben …

In Kabale habe ich den Fahrradkoffer, der auf dem Flug ziemlich ramponiert wurde, zurueckgelassen. Die erste Etappe sollte nicht zu lang sein, so dass ich mich fuer einen nahe gelegenen See entschied.

Der Sueden Ugandas ist bereits sehr huegelig, so dass es nach 500m Strasse (der Linksverkehr ist toll) auf eine Sand- und Schotterpiste ging, die alsbald eine gute Steigung bereit hielt. Was ich vollkommen vergessen und unterschaetzt hatte ist, dass  Kabale bereits ueber 1000 Hoehenmeter liegt. Schnell ging mir die Puste aus, bis ich fast zusammengebrochen waere. Eine laengere Pause brachte mich wieder auf die Beine. Letztlich bin ich etwa 10km gefahren und habe dann am See an einem Campingplatz gecampt und dort zwei nette Hollaender gertroffen, die mein Zelt eine Nummer grosser haben.

Heute (Dienstag) ging es dann auf nach Kisoro und die komplette Fahrt habe ich nicht einmal eine geteerte Strasse passiert.  Die 60km (laut Buch sollten es 80km sein, gut das es weniger war) waren bereits eine Herausforderung. Bei jedem Fahrzeug habe ich den aufgewirbelten Staub abbekommenund es ging immer nur auf oder ab. Die Abfahrten konnte ich jedoch nicht geniessen, weil es ueberall auf dem Weg Schlagloecher, dicken Staub und Steine gab. Nun habe ich es ueberstanden und sehe Ruanda positiv entgegen, weil zumindest die Strassen dort besser sein sollten. Uebrigens: fuer die 60km brauchte ich 5 Stunden und 25 Minuten bei einem Durchschnitt von 11 km/Stunde.

Kurz vor Kisoro habe ich noch ein kleines Fluechtlingslager von der Welthungerhilfe gesehen. Uganda und Ruanda sind aber wohl sicher …

Bis demnaechst

Florian

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3 Gedanken zu “Weiter weiter ins Verderben …

  1. Würd mir ne Atemschutzmaske für die Fahrten auf der „Landstrasse“ zulegen ;-)))) Alles Gute weiterhin 😉

  2. Hey Flo, schön, dass es Dir gut geht. Spannend was Du so alles erlebst. Viel Spaß weiterhin. Halte uns auf dem Laufenden.

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