Wie geht es weiter?

Nach Kisoro habe ich mich und das Fahrrad auf etwa 2300 Hoehenmeter gebracht. Die Strasse zum Mgahinga Gorilla National Park (MGNP) bestand zum groessten Teil as Geroell, so dass ich die letzten 3 km das Fahrrad schieben musste. Am Parkeingang angkommen habe ich mir eine einfache Unterkunft genommen und die sehr kalte Nacht im Schlafsack und unter einer dicken Decke verbracht.

Berggorillas gibt es zur Zeit nicht in dem Park, weil sie auf die ruandische Seite wechselten. Statt dessen besuchte ich eine imposante Hoehle, in der sich vor etwa 100 Jahren noch Menschen vesteckten.

Gestern (Samstag) ging es ueber die Grenze nach Ruanda. Hier habe ich 300m vom Park ein Guesthaus gefunden, be idem ich mein Zelt aufschlagen konnte. Fuer die naechsten Tage ist die Besteigung des hoechsten Vulkans dieser Region geplant (ueber 4500m hoch) einschliesslich Uebernachtung im Reegnwald.

Die Stimmung in Ruanda hat sich him Vergleich zu 2007 kaum geandert. Auch jetzt empfinde ich die Menschen in Uganda als freundlicher. Angestiegen sind die Preise. Die Unterkunft von 2007 nimmt jetzt 35 Dollar pro Nacht, waehrend ich vor zwei Jahren nur 10 Dollar bezahlte. Der Transport zum Ausgangspnkt einer Wanderung kostete damals 50 Dollar, jetzt 80Dollar. Ich werde versuchen die Kosten mit anderen Touristen zu teilen …

In etwa einer Woche werde ich wieder nach Uganda gehen und dort einen Nationalpark besuchen und wahrscheinlich eine eber 5000m hohe Gebirgskette besteigen. Den Kongo werde ich nun definitive nicht besuchen, weil die Situation bzw. Sicherheit auch vor Ort nicht einschaetzbar ist. Grenzverkehr findet zwar statt, Die Parks wurden jedoch geschlossen.

Nun, bevor ich von dieser uralt Maxdata-Tastatur noch einen Krampf bekomme, schliesse ich hier den Eintrag.

Viele Gruesse aus dem wolkigen Ruhengeri

Florian

Meine Unterkunft

Meine Unterkunft …

Werbeanzeigen