Stress

Die letzten Tage brechen an und ich war zuletzt bei den Sipi Falls (Wasserfaellen) im Osten Ugandas. An meiner Unterkunft habe ich dann auch den ersten deutschen Touristen getroffen, der ausserdem seit 6 Monaten mit dem Fahrrad in Afrika unterwegs ist (da gibt es fuer mich also noch Moeglichkeiten …). Nachdem er durch die Wueste gefahren ist (Aegypten und Sudan), haben ihn die Kinder in Aethiopien mit Steinen beworfen. Gut, dass die Menschen in Uganda freundlicher sind …

Die drei Wasserfaelle waren sehr schoen. Vor allem der groesste Wasserfall ist mit seinen 100 Metern Hoehe sehr beeindruckend. Vom oberen Punkt habe ich mich abseilen lassen und einen Tag spaeter kletterte ich fuer 2 Stunden an einer benachbarten Wand (Toprope, also Seil von oben). Die Kletterrouten waren ziemlich schwer, so dass ich nur eine ohne zu schummeln durchklettern konnte. “Bananatree” und “All in your mind” waren da noch die einfachsten Routen. Insgesamt zwei nette Tage Erholung mit anderen Touris.

Auf dem Weg von Mbale nach Jinja, von wo ich gerade schreibe, wurden meine Schalthebel fuer die vorderen Kettenblaetter geroestet. Obwohl ich immer ein Auge auf mein Fahrrad hatte, beruehrten die Schalthebel wohl den Auspuff und schmolzen unterwegs dahin. Ziemlich aergerlich, denn eigentlich wollte ich morgen meine letzten 80km in die Hauptstadt fahren. So muss ich noch einmal auf den Bus bzw. ein Buschtaxi zurueckgreifen. In Deutschland wird sich der Schaden wohl beheben lassen, schalten kann ich hier aber nicht mehr …

Nun, an den Sipi Falls war ich wieder ueber 1000 Hoehenmeter und habe das Zelten sehr genossen. Die naechsten Tage werden dagegen wieder waermer und etwas stressig, weil ich noch meine Fahrradbox aus Kabale (ca. 500km von der Hauptstadt Kampala entfernt) holen muss.

Bis dahin
Florian

Sipi-Falls

An den Sipi-Falls

Klettern

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