Den Letzten beissen die Hunde

Gestern hingen dunkle Wolken ueber mir …

Abends hatte ich meinen Cardreader im PC vom Hostel gelassen und am naechsten Morgen war dieser und mit ihm viele meiner Fotos verschwunden. Shit happens! Die Angestelten dort wollen noch mal schauen, ob er wieder auftaucht … Fotos gibt es deshalb leider keine mehr.

Nach einem Drittel meiner Tagesetappe rann ploetzlich etwas grosses weisses in mein Vorderrad. Es handelte sich doch tatsaechlich um einen Hund, der bei meinem Strurz unterm Fahrrad begraben wurde. Prellungen und Abschuerfungen waren bei mir die Folge. Der Hund indessen stand recht schnell wieder auf und schien durch sein dickes weisses Fell, das ueberall am Vorderrad und Lenker hing, gut geschuetzt. Vom Halter fehlte zuerst jede Spur, bis ein kleiner Ungar aus den Bueschen kam und sich mit Gesten bei mir zu entschuldigen versuchte.

Am Abend versuchte ich mir in einem Supermarkt mal eben etwas zu kaufen. Beim Durchlaufen der Schranke piepte es und es kamen gleich zwei Sicherheitsleute angelaufen und untersuchten mich von Kopf bis Fuss. Nach fast 30 Minuten stand fest, dass meine Hose aus irgendeinem Grund den Alarm ausloeste.

Es sind noch mehr Dinge passiert, aber bei diesen drei Geschichten will ich es belassen, denn:
– die Sonne scheint und die Temperaturen sind super,
– dem Campingplatz, auf dem ich einen Ruhetag/Heilungstag verbringe, ist ein Thermalbad angeschlossen,
– koerperlich bin ich fitt, so dass ich morgen die restlichen ca. 200km nach Wien in Angriff nehme,
– das Fahrrad haelt und laeuft bis jetzt sehr gut, auch nach dem Sturz.

Naja, insgesamt bin ich gestern von Budapest aus noch 130km mit dem Rad gefahren. Dabei benutzte ich vor allem die slowakische Seite der Donau, die mir besonders gut gefiel.

Viele Gruesse nach Deutschland
Florian

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