Unterwegs auf dem Altmühl-Radweg

Blick auf Detwang.

Ich habe die schönen Tage im Süden Deutschlands zur Erkundung des Altmühltals genutzt. Auf dem Altmühl-Radweg ging es von Rothenburg ob der Tauber bis nach Kelheim, wo Bayerns zweitgrößter Fluss, die Altmühl, in die Donau fließt. Um mit dem Zug wieder nach Rothenburg o. d. Tauber zu fahren, fuhr ich 30km weiter bis nach Regensburg.

Meine Tour:
1. Tag: Rothenburg o. d. Tauber –> Gunzenhausen (85,6lm)
2. Tag: Gunzenhausen –> Prunn (153,1km)
3. Tag: Prunn –> Regensburg (53km)

Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber

Hornauer Weiher, die offizielle Altmühlquelle.

Storchenturm in Herrieden.

Vor den Toren von Ornbau, das als Kulisse für „Der Räuber Hotzenplotz“ herhielt.

Altmühlsee bei Gunzenhausen.

Den ersten Tag führte der Altmühl-Radweg durch eine sehr schöne Kulturlandschaft. Saftig grüne Felder und blühende Wiesen bestimmten das Bild. Immer wieder lagen auf dem Weg Bauernhöfe und urige Dörfer, wie zum Beispiel die mittelalterliche Stadt Ornbau.

Burg in Pappenheim.

Unterwegs an einem Kletterfelsen.

Mein zweiter Tag begann trübe und es lockerte den Tag über nicht richtig auf. Dafür veränderte sich das Bild des Altmühltals. Anstatt der vielen Felder des Vortags, wurde das Tal schmaler und felsiger. Damit verbunden kam ich an vielen Burgen und Schlössern vorbei, wie der Burg in Pappenheim.

Blick auf Kelheim, wo die Altmühl, bereits zum Main-Donau-Kanal verschmolzen, in die Donau fließt.

Mein dritter Tag war sehr kurz, dafür aber wieder mit blauem Himmel. Gemütlich radelte ich bis zum Hauptbahnhof nach Regensburg, wo ich vor einigen Jahren bereits zum Limes-Radweg startete.

Der Radweg ist super ausgeschildert, hat keine nennenswerten Steigungen und führt einen größtenteils auf interessanten Feld- und Wirtschaftswegen. Bei dem tollen Wettter, wie ich es hatte, machte das Radfahren natürlich doppelten Spaß. Von mir bekommt der Radweg eine klare Empfehlung. Interessierte sollten nur bedenken, dass Unterkünfte in größeren Orten schon mal ausgebucht sein können, wie es mir in Riedburg geschah. Aufgrund der recht hohen Frequentierung anderer Radfahrer sollte man ggf. Unterkünfte vorher buchen.

Bis zur nächsten Radtour
Florian

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