Kleine Radtour im April

Heute wollte ich mal eben eine mittelgroße Runde mit dem Rad fahren und fragte mich beim Blick nach draußen, ob ein kurzärmeliges Shirt nicht besser wäre.

Um 14.15 Uhr: Es ging bei Sonnenschein los und ich spürte schnell, dass es gar nicht mehr so warm war. Die Wahl des langärmeligen Trikots war also gut. Einen Helm zu tragen ist immer gut; heute besonders, denn der Wind löste so manchen losen Ast vom Baum …

Ca. 15 Uhr: Überraschend für mich fing es plötzlich an zu regnen. „Mhm, wird wohl nur nen kurzer Schauer sein“, dachte ich. Also ging es weiter durchs Bergische Land.

Kurz vor 16 Uhr: Auf dem Weg zum Schloss Burg schien natürlich die Sonne. Bezahlt bei diesem wechselhaften Wetter machten sich meine selbsttönenden Sonnenbrillengläser. Während der Fahrt fiel mir der Wechsel der Tönung nicht auf, auf den Fotos ist er jedoch gut zu sehen.

Gegen 16.45 Uhr: Durchnässt, unterkühlt und bereits einige Kilometer in den Beinen verdunkelte sich der Himmel erneut, die Temperatur sank auf gefühlte 0°C und ein kurzer Hagelschauer prasselte auf mich nieder. Nun wurden die letzten 45 Minuten zur absoluten Qual. Immerhin hatte ich ein paar Gels dabei, die mich physisch und psychisch weitertreten ließen … zittrig erreichte ich irgendwann gegen 17.30 Uhr mein Zuhause.

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Was bleibt?
– drei verbrauchte Gels
– 90 km in den Beinen bei
– nem Schnitt von 24,3 km/h und
– die Erfahrung vor einer Tour den Wetterbericht zu lesen.

Bis zur nächsten Ausfahrt
Florian

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