Zweite Disziplin – Radfahren

Mein erster Triathlon steht vor der Tür und ich fuhr die letzten Wochen verstärkt mit dem Rennrad …

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Um weiter trainieren zu können, brauchte ich nach meinem beinahe Sturz ein neues Vorderrad für mein Xeon CW. Und weil es sich auf die Schnelle nicht reparieren ließ, schaute ich gleich nach einem neuen Laufradsatz.

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Cosmic Carbone SLS 2013 am Rose Xeon CW von Winfried.

Ich möchte bei den zukünftigen Triathlonveranstaltungen nicht als Anfänger auffallen, so schaute ich mich bei den Aerolaufrädern um. Zunächst bestellte ich die Mavic Cosmic Carbone SLS 2014, welche Winfried mit guten Erfahrungen in der 2013er Version fährt. Meine Probetour war ca. 20 km lang und hatte zwei Steigungen. Der erste Anstieg kam nach wenigen 100 Metern, so dass ich schnell aus den Sattel musste. Dabei viel mir das höhere Gewicht im Vergleich zu meinem vorherigen Laufradsatz (Mavic Ksyrium Elite S) auf. Hinzu kam, dass bei starken Antritten das Vorderrad leicht an den sehr eng gestellten Bremsbelägen schleifte. Möglicherweise ein Indiz dafür, dass der Laufradsatz eine zu geringe Seitensteifigkeit aufweist. Bei der anschließenden Abfahrt mit einer langezogenen Geraden machte der Laufradsatz großen Spaß und rollte gute. Der aerofelgentypische Sound machte schon etwas her. Konstruktionsbedingt ist es leider möglich, dass Dreck und Wasser in die Carbonflanke gelangen, weil die Speichen an der Aluflanke montiert sind und so ein offener Spalt an jeder Speiche entsteht. So wunderte es mich nicht nach der Probefahrt ein kleines Steinchen hinter der Carbonflanke rascheln gehört zu haben. Nach meiner Probefahrt war ich also nicht 100%ig zufrieden mit dem Laufradsatz und schickte ihn wieder zurück.

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Nun stand ich wieder ohne Laufräder da und schaute im gleichen Preissegment nach Alternativen. Entschieden habe ich mich dann für die seit 2013 erhältlichen Zipp 60. Laut Datenblatt sind diese gegenüber den Cosmic Carbone SLS noch einmal geringfügig schwerer, besitzen ebenfalls eine Alubremsflanke und sind mit Carbon „verkleidet“. Am Anstieg meiner Probefahrt machte sich das Gesamtgewicht wieder etwas bemerkbar. Die Zipp schleiften bei starken Antritten jedoch nicht an den Bremsen und machten insgesamt einen etwas wertigeren Eindruck. Auf der anschließenden Abfahrt fühlte sich der Laufradsatz super an und machte einen tollen Sound. In Verbindung mit den Vittoria Rubino Pro und einem 11-25 Ritzelpacket erreichte ich nen super Schnitt. Damit werde ich für die kommenden Triathlon-Veranstaltungen auf den Zipp 60 Laufradsatz zurückgreifen.

Zipp60

Mein Fazit: Aerolaufräder sind aus meiner Sicht vor allem eine ansehliche Modeerscheinung. Fahrerisch sinnvoll sind sie insbesondere im niedrigeren Preissegment kaum oder allenfalls auf flachen / schnellen Kursen. Mit den Zipp 60 werde ich jetzt weitere Erfahrungen sammeln. Ein neues Ksyrium-Vorderrad muss jedoch auch her, damit größere Strecken in den Bergen gefühlt etwas leichtfüßiger zu bewäligen sind und starke Windböen mich nicht aus dem Tritt bringen können.

So long
Florian

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