Wuppertaler Treppenlauf 2014

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Im letzten Jahr war ich zu spät dran, dieses Jahr hatte ich mich rechtzeitig zum Wuppertaler Treppenlauf angemeldet. Die Zahlen des Schreckens lauteten:

24 Trepppen mit insgesamt 878 Stufen über 10,6 km.

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Die Aufzeichnung der Strecke mit der Polar V800 haut insgesamt gut hin. Toll zu sehen ist, dass an den langsamsten Stellen (Treppe oder Anstieg) mein Puls die höchsten Werte erreichte. 🙂

Die Woche vor dem Lauf war aus sportlicher Sicht nicht optimal, d.h. ich habe 0 Minuten, 0 Kilometer und 0 Einheiten trainieren können. (Un)Glücklicherweise konnte ich meine Anmeldung zum Lauf dennoch wahrnehmen.

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Pünktlich um 11.58 Uhr stand ich dann an der Startlinie. Sieben Minuten später setzte sich die Masse aus ca. 100 Startern in Bewegung. Meine Strategie war von vornhinein klar: am Schluss des Feldes einordnen und dann das Feld von Hinten aufrollen.

Aufgrund meiner Trainingserfahrungen mit Treppen, ich wohne z. B. im 4. Stock, lief ich die erste Runde (5,3 km) ganz gut und konnte bereits ein paar Läufer überholen. Die Treppen wurden nur rauf gelaufen, so dass es teilweise recht steile Stücke abwärts ging. Belastend für die Knie war außerdem, dass fast nur auf Asphalt gelaufen wurde.

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Auf der zweiten Runde konnte ich mein Tempo halten, fluchte jedoch bei jeder Treppe aus Luftmangel immer kürzer. Bäh, Treppen, dachte wohl auch ein am Rand stehender und sich übergebender Läufer, der mich einige Minuten später doch tatsächlich wieder überholte …

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Alles in allem bin ich gut ins Ziel gekommen. Mit 56:09 Minuten wurde ich immerhin 6ter in meiner Alterklasse (insgesamt 35. von 75 teilnehmenden Männern).

Der Lauf durch das Quartier Ostersbaum ist äußerst abwechslungsreich, fordernd und gut organisiert. Laut Veranstalter ist der Lauf so anstrengend wie ein Marathonlauf. Und so fühle ich mich nun auch …

So long
Florian

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