Bäm – T3 Triathlon Düsseldorf

Am Sonntag nahm ich in Düssledorf am T3 Triathlon über die olympische Distanz (1,5km Schwimmen – 40km Radfahren – 10km Laufen) teil. Für viel Verwirrung sorgte die Tatsache, dass es zwei Wechselzonen gab. So stellte ich zwar mein Fahrrad am vorgesehenen Platz ab, musste meine Laufsachen jedoch zentral abgeben und wusste nicht, wo ich sie in der zweiten Wechselzone finden würde. Nach dem Radfahren stolperte ich so in einen Bereich, wo alle Beutel grob nach Startnummern sortiert auf dem Boden lagen. Nach einem kurzen Lachanfall über die absurde Situation machte ich mich dann auf die Suche nach meinem Beutel. Glücklicherweise hatte ich den mit einem roten, statt schwarzen, Stift beschriftet und fand ihn dann doch recht schnell …

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Mein „Aufbau“ für den Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren.

Bevor ich jedoch zu irgendeinem Wechsel kam, wollten 1,5km geschwommen werden. Nachträglich stellte sich heraus, dass es wohl nur ca. 1,2km waren, die es dennoch in sich hatten. Beim Check-In lachte uns Athleten ein Plakat mit der Aufschrift „Neoprenverbot“ an. Einige wollten darauf hin schon gar nicht mehr ins Wasser … mir war es eigentlich egal, so dass ich mich etwas am Rand einsortierte. Leider geriet ich dadurch in einen engen Pulk aus Kraulern und Brustschwimmern, so dass es leichte Schläge und Tritte setzte. Überholen war ebenfalls äußerst schwierig. Irgendwie kam ich zu keinem Zeitpunkt in meinen Schwimmrhytmus und brauchte für die Strecke elendig lange …

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Vorbereitung zum Schwimmen.

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Der Wechsel zum Radfahren klappte gut. Leider regnete es für kurze Zeit wie aus Kübeln und viele Athleten legten sich auf der anschließend sehr rutschigen Straße hin. Auf der flachen Strecke konnte ich schließlich einige Fahrer überholen und kam mit einem Schnitt von ca. 33km/h zur zweiten Wechselzone.

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Der Wechsel vom Schwimmen zum Radfahren klappte problemlos.

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Vorsicht war auf der rutschigen Fahrbahn insbesondere in den Kurven geboten.

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Einbiegen in die 2. Wechselzone.

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Und ab auf die Laufstrecke!

Nach dem etwas desaströsen zweiten Wechsel mussten 5 Runden mit ca. 1,9km Länge gelaufen werden. Mir fehlte es zum Schluss an Tempohärte, so dass ich mich ziemlich erschöpft in Ziel schleppte.

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Auf der ersten Runde sah ich noch ganz zuversichtlich auf die kommenden knapp 10km …

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Zum Schluss tats dann aber doch weh.

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Blick über einen Teil der schönen Laufstrecke; das Ziel rechts im Hintergrund.

Mit meinem Ergebnis im Mittelfeld bin ich ganz zufrieden. Hier die Zahlen: Schwimmen in 24 Min., Radfahren in 1:04 Std. und Laufen in 52.30 Min.; mit den Wechseln komme ich auf 2:28 Std..

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Fazit: Ich hatte beim T3 in Düsseldorf insgesamt großen Spaß. Das lag sicherlich nicht am Wetter oder der zweiten Wechselzone, sondern am schnellen Radkurs und der schönen und mit vielen Zuschauern gesäumten Laufstrecke.

P.S. Vielen Dank fürs Fotografieren und die tolle Unterstützung während des Wettkampfs an Winfried und Heinz!!!

So long
Florian

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