Triathlonmaterial – GPS-Pulsuhr Polar V800

Letztes Update 23.12.2015

Im Triathlonsport angekommen, benötige ich noch so manch passendes Material. So z. B. eine Uhr 🙂 Dank einer Vorverkaufs-Version der Polar V800, kann ich sie seit Ende Mai ausgibig benutzen. Im Folgenden berichte ich von meinen Erfahrungen mit der Uhr, die mehr kann, als nur die Zeit anzuzeigen … V800 Die ersten Schritte
Das erstmalige Laden hat ca. 2 Stunden gedauert. Die Verbindung mit dem Webservice Polar Flow funktionierte hervorragend. Alle Daten, die ich bei der Anmeldung eingetragen hatte wurden bei der ersten Anmeldung von der Uhr übernommen. Überhaupt gefällt mir die Einrichtung über den Browser sehr gut; schnell sind individuelle Profile und Einstellungen gesetzt und an die Uhr gesendet. Die Uhr ist nicht gerade klein (siehe Foto) und leicht. Mir fehlt jedoch jeder Vergleich zu anderen Modellen, weil meine letzte Pulsuhr über 6 Jahre alt ist. Das Display ist schön groß und gut ablesbar. Die Größe der Knöpfe und deren Druckpunkt / Druckempfindlichkeit gefallen mir sehr gut; ein Knopf wird nicht aus Versehen gedrückt.

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Schick am Handgelenk, aber im Vergleich zu einer „normalen“ Uhr größer und schwerer.

Vor der ersten Tour brauchte die Uhr fast 1 Minute, um das GPS-Signal zu finden. Bei allen Folgetouren dauerte die Suche vom gleichen Startpunkt (auch bei bedecktem Himmel) meist nur wenige Sekunden. An neuen Orten braucht das Finden des GPS oft zwischen 30 und 60 Sekunden.

Laufen
Für meinen ersten Lauf hatte ich mir ein „Trainingsziel“ unter Polar Flow, der Online-Trainingsplattform, erstellt. In der Tagebuchansicht kann man jedem Tag ein „Trainingsziel“ hinzufügen. Auf einfache Weise wählt man eine Sportart aus, trägt einen Namen ein und kann aus bisher drei (Stand: Juni 2014) „Geschwindigkeitszielen“ wählen. Insbesondere für das Training mit Phasen ist eine GPS-Pulsuhr hervorragend geeignet. Wie auf dem Bild zu sehen ist, kann man sehr einfach und umfangreich einzelne Phasen erstellen. Ich wählte zu Testzwecken eine insgesamt 14 km lange Tour. Dabei wollte ich jeweils einen Kilometer ein- und auslaufen und danach 12 km in zwei 6 km lange Abschnitte laufen. Der Übergang von einer Phase zur anderen kann automatisch oder manuell per Knopfdruck erfolgen. Es sind viele weitere Einstellungen (z. B. Wiederholung einzelner Aufgaben, Vorgabe von Herzfrequenzzonen etc.) möglich, die ich bei meinen bisherigen Läufen nicht benötigte.

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Von mir erstelltes „Trainingsziel“ mit mehreren Phasen.

Vor meiner Haustür ging ich im Menü auf das Tagebuch, wählte den Tag aus und anschließend mein zuvor auf die Uhr synchronisiertes „Trainingsziel“. Nachdem der Puls und das GPS-Signal gefunden war, drückte ich auf den Startknopf und das Training konnte beginnen. Nach dem ersten Kilometer stoppte die Uhr, wie von mir eingestellt, die Aufzeichnung und ich machte mein Lauf-ABC. Danach startete ich mit der zweiten Phase, den ersten 6 km. Unterwegs gibt die Uhr, je nach Einstellung, einen Ton und/oder Vibrationslarm, wenn eine Phase beendet und gewechselt wurde. Unter den vielen Einstellungen finde ich z. B. die Zwischenzeitenanzeige nach jedem Kilometer sehr praktisch. Dabei bekomme ich jedes Mal eine Kurze Zusammenfassung über die Pace und Durchschnittsherzfrequenz. Die V800 arbeitete die Übergänge, wie von mir eingestellt, ab. Nach der kompletten Trainingseinheit stand ich wieder vor meiner Haustür. Perfekt! Bei allen Folgeläufen war ich mit der Uhr immer sehr zufrieden, ob Intervalltraining oder ein gemütlicher Lauf. Für Läufer bietet die V800 viele Einstellungsmöglichkeiten, die eigentlich keine Wünsche offen lassen sollten.

Update 12/2015: Mittelerweile nutzte ich die Uhr auch auf einer 400m Laufbahn. Zur Ermittlung der Distanz war das GPS angeschaltet. Letztlich gab es zwischen der Aufzeichnung der Uhr und den von mir gezählten Runden ca. 75m Unterschied (bei einem Lauf von ca. 8km).
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Radfahren
Auch beim Radfahren hat mich das GPS überzeugt. Trotz großer Geschwindigkeiten in Kurven, hat die Uhr keine gerade Verbindungslinie gezogen (GPS-Abfrage jede Sekunde). In Waldgebieten hatte ich bis jetzt noch keinen Einbruch des Signals. Ob Polar Flow nach dem Übertragen der Daten Ungenauigkeiten bei der GPS-Erfassung glättet, kann ich leider nicht sagen. Beim Vergleich mit meinem Tacho stimmten die Angaben (Durchschnittsgeschwindigkeit, gefahrene Kilometer etc.) meistens überein.

Karte

Teil einer gefahrenen Radstrecke. Anfangs bin ich mit höherer Geschwindigkeit gefahren, bis es durch einen Wald bergauf ging.

Für ca. 8€ (Stand Juli 2014) bietet Polar eine Fahrradhalterung für ihre Uhren an. Die V800 passt sehr gut auf diese, so dass ich mittelerweile keinen Tacho mehr am Rad habe, sondern nur noch mit der Uhr fahre. Die Anzeige der Uhr kann nach eigenen Wünschen zusammengestellt werden (über Polar Flow), so dass man sich beim Radfahren bis zu vier Daten anzeigen lassen kann. pol_fahr

Schwimmen
Nun, die V800 wird von Polar als Triathlonuhr beworben. Hauptwerbefigur ist der amtierende Ironman Hawaii-Sieger 2013 Frederik van Lierde. Und eben dieser fährt nicht nur Rad und läuft, sondern er schwimmt auch. Mit einer Wasserfestigkeit bis 30 m kann die V800 bedenkenlos mit ins Wasser genommen werden. Aufgrund der relativ neuen Übertragungstechnik zwischen Brustgurt und Uhr ist die Herzfrequenzmessung auch im Wasser möglich. Das GPS soll beim Kraulen auch im Freiwasser funktionieren; beim Brustschwimmen ist die Uhr ständig unter Wasser, so dass eine GPS-Aufzeichung nicht möglich ist. In das finale Produkt hatte es nur ein allgemeiner Schwimmmodus geschafft. Im November 2014 kam die Funktion Bahnschwimmen (mehr Infos weiter unten) als Softwareupdate hinzu. In der Praxis funktionierte die Messung der Herzfrequenz im Wasser. Ich musste den Herzfrequenzgurt jedoch stärker anziehen. Auch unter Wasser (Hallenbad) ist die Anzeige gut ablesbar. Bei häufigen Wenden im Hallenbad stört mich, dass der Brustgurt bei starken Abstößen von der Wand nach unten rutscht. Ein Mal ist es sogar passiert, dass sich der Brustgurt löste und auf einmal neben mir schwamm. Pol_fws01

Freiwasserschwimmen
Im Freiwasser funktionierte die Messung der Herzfrequenz bei mir bisher überhaupt nicht. Der Fehler scheint darin zu liegen, dass die Herzfrequenz nicht mit gleichzeitiger GPS-Nutzung funktioniert. Ein Fehler, der hoffentlich per Update behoben wird.

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Aufgezeichnete Route einer ca. 700m langen Strecke.

Das GPS-Signal hat beim Freiwasserschwimmen (Kraulen) erst einmal funktioniert und einen Track aufgezeichnet. Wie genau der Track jedoch ist, kann ich nur schwer beurteilen, weil ich immer wieder Kurskorrekturen machen musste und so durchaus etwas im Zickzack schwamm. Auf dem obigen Bild ist zu erkennen, dass ich laut der V800 einen Landgang gemacht habe. Das ist jedoch nicht der Fall gewesen. Auch ist die zurückgelegte Strecke von 1,16km nicht richtig. Laut Messungen auf einer Karte dürften es nur ca. 700 bis 800m gewesen sein. Mittelerweile konnte ich sogar auf einer Regattabahn schwimmen. Dort sind Bojen in kurzen Abständen gesetzt und unter Wasser mit einem Kabel verbunden, an dem man sich orientieren kann. Das Ergebnis ist unten zu sehen. Auch hier zeichnete die Uhr einen kurzen Landgang auf, den es nicht gab. Das Problem wird wohl sein, dass beim Brustschwimmen die Uhr kein GPS-Signal empfängt und bei der nächsten Erkennung irgendwelche Verbindungslinien zieht.

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Schwimmen auf einer Regattabahn. Laut Uhr bin ich 2km geschwommen, den aufgestellten Schildern zu Folge dürften es nur ca. 1,7km gewesen sein.

Update 08/2015: Seit kurzer Zeit gibt es das sogenannte Freiwasserschwimmen als Sportprofil. Bei diesem ist das GPS ebenfalls eingeschaltet und die Software glättet meiner Erfahrung nach die GPS-Koordinaten zu einer Kurve, die keine Zacken und Sprünge aufweist. Die ersten Ergebnisse fand ich jedoch etwas ernüchternd, weil wieder Landgänge aufgezeichnet wurden, die es nicht gab. Zur Verteidigung der Uhr kann ich nur sagen, dass ich an den kritischen Stellen Brust geschwommen bin und anschließend nicht immer auf ein neues GPS-Signal gewartet habe. Bei anderen Leuten, die durchgängig kraulten, sah die zurückgelegte Strecke deutlich besser aus.pol800freiw Update 07/2014: Zur korrekten Messung der geschwommenen Strecke kann man die Uhr unter die Badekappe packen. Sieht zwar nicht gerade toll aus, funktionierte aber hervorragend und störte mich erstaunlicherweise nicht. Letztlich reicht es wohl meistens, wenn die Schwimmstrecke einmal vermessen wird, so dass man nicht jedes Mal mit der Uhr unter der Haube schwimmen muss. Kritisch ist nur, wenn die Badekappe aus irgend einem Grund mal reissen sollte und die Uhr auf dem Seeboden landet.

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Verdeckte V800 unter der Badekappe.

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Die Schwimmstrecke ist nun sehr genau aufgenommen worden, ohne störende „Sprünge“.

Bahnschwimmen
Im November 2014 kamen umfangreiche Hallenbadfunktionen hinzu. Für mich ist das Bahnenzählen (also auch die Distanz) die wichtigste Neuerung gewesen. Die Uhr erkennt aber auch den Schwimmstil und zählt die Schwimmzüge.

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Unter den Sportprofilen muss in Polar Flow ein neues Profil „Bahnschwimmen“ angelegt und mit der Uhr synchronisiert werden. Erst dann sind die Funktionen auf der Uhr verfügbar (Stand Nov. 2014).

Bereits nach meinen ersten geschwommenen Bahnen war ich von der Genauigkeit sehr überrascht. Die Angaben der zurückgelegten Strecke passten fast immer. Selten wurde eine Bahn nicht gezählt, z. B. weil ich mit zu wenigen Armzügen tauchte. Ansonsten wurde die Distanz, sofern ich zum Vergleich mitzählte, immer richtig angezeigt. Den Schwimmstil erkannte die Uhr bisher immer korrekt. Damit hat Polar die V800 nun endlich zur Triathlonuhr vervollständigt. pol_spsw02

Im Wettkampf
Als erstes habe ich die Polar bei einem Laufwettkampf getragen. Dabei gefiel mir, dass das GPS-Signal schnell gefunden wurde und die Uhr auch unter Anspannung intuitiv zu bedienen ist. Während des Wettkampfes habe ich kaum auf die Uhr geschaut. Die automatische Zusammenfassung nach einem Kilometer gab mir jedes Mal eine gute Rückmeldung zu meiner eigenen Wahrnehmung. Dadurch bremste ich mich anfangs ein kleines bisschen, was sich zum Schluss hin als gute Entscheidung heraus stellte.wuptrep05 Zuletzt trug ich die V800 während des T3-Triathlon in Düsseldorf. Bei diesem Profil ist die Reihenfolge (Schwimmen, Radfahren, Laufen) bereits festgelegt. Mit einem Druck auf die Zurück-Taste wird die Zeit genommen. Anschließend muss vor Beginn der nächsten Sportart wieder Start gedrückt werden. So ausgeführt werden einem am Ende auch die Wechselzeiten zwischen den Disziplinen angezeigt. Man muss im Eifer des Gefechts nur an das stetige Drücken der Tasten denken …

Hinweis 09/2014: Ist man im Triathlonmodus, so wird dieser nur ca. 5 Minuten aufrecht erhalten. Danach wechselt die Uhr automatisch in den Laufmodus. Das Training bzw. der Wettkampf wird dann als Lauf gespeichert und nicht, wie eigentlich vorgesehen, in den drei einzelnen Einheiten. Es empfiehlt sich den Triathlonmodus vorher zu testen.

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Auswertung des Ironman Frankfurt 2015.

Update 08/2015: Beim Ironman im Juli 2015 benutzte ich die V800 im Wettkampf. Voll aufgeladen legte ich sie etwa 3 Stunden vor dem Start an. Nach fast 13 Stunden Aufzeichnung vermeldete die Uhr, dass das GPS aufgrund zu wenig Energie ausgeschaltet würde. Von da an wurde die Strecke leider nicht mehr aufgezeichnet; die Herzfrequenzmessung und übrigen Anzeigen funktionierten aber bis ins Ziel. Die von Polar angegebenen 14 Stunden hat die Uhr mit GPS leider nicht durchgehalten; während des Wettkampfes war sie jedoch ein verlässlicher Begleiter.

Auswertung der Daten
Die automatische Synchronisation der Uhr mit der Onlineplatform Polar Flow funktionierte bisher immer sehr gut. Updates werden einem angezeigt und müssen zur Installation bestätigt werden. Leider merkte sich die Seite bis jetzt (Stand: Juni 2014) nicht meine Daten zur Anmeldung, so dass diese jedes Mal neu eingegeben werden müssen. Die farbigen Darstellungen auf der Polar Flow-Seite sehen schon mal sehr nett und übersichtlich aus. Was mir in jedem Fall noch fehlt, ist, dass ich die aufgezeichneten Daten am Computer in ein anderes Trainingsprogramm (z.B. Sporttracks) importieren kann. Die Uhr wird nicht als Speichermedium erkannt, so dass man die Daten nicht einfach auf den PC laden kann. An dieser Stelle muss Polar noch nacharbeiten. Bis dahin schreibe ich die Daten der Uhr in ein anderes Trainingsprogramm. Auch kann man keine Einheiten, bei denen ich die Uhr nicht trug, eintragen. Die Plattform ist also nur mit der V800 zu benutzen. Update 10/2014: Nun bietet Polar Flow den Export der Daten an. Hierbei stimmen ebenfalls die Höhenangaben mit denen auf der Uhr nicht überein. Die Angaben auf der Uhr scheinen korrekt zu sein, während die auf der Polar-Seite ungenauer sind und stärker voneinander abweichen.

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Unten links ist eine neue Schaltfläche für den Export der Trainingsdaten hinzugekommen.

Nach absolvierten Einheiten gibt die Uhr eine genaue Rückmeldung über das Training und die benötigte Ruhezeit. Als Triathlet, der fast täglich und manchmal mehrere Sportarten an einem Tag trainiert, kann es schnell passieren, dass die Uhr einem mehrere Ruhetage empfiehlt. Hier kommt die Technik ein Stück weit an ihre Grenzen. Übertraining ist sicherlich zu vermeiden, doch wechslen sich Belastung und Entlastung in meinem Training ab und mein Körpergefühl gibt mir noch immer am Besten Rückmeldung.

Aktivitätstracker
Die Polar V800 hat einen Aktivitätstracker integriert, der beim Tragen der Uhr unterschiedliche Daten aufzeichnet. Ähnlich den Aktivitätsbändern werden einem die gelaufenen Schritte, verbrannten Kalorien und andere Dinge angezeigt. Ich finde die Datenerfassung erst einmal sehr interessant. Insbesondere an Arbeitstagen komme ich, im Vergleich zum Wochenende, auf viele Schritte. Auf der anderen Seite finde ich es nicht toll, wenn Polar meine Aktivitäten, Schlafzeiten und Inaktivitäten kennt und auf einem Server speichert. Anfangs gab es einen Inaktivitätsalarm, der bei zu langer Inaktivität ansprang (Vibration) und zu Bewegung mahnte. Diese Funktion gibt es aber anscheinend nicht mehr. Inaktivitäten kann man nur noch nach der Synchronisation mit Polar Flow sehen.

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Beispieltag mit aufgezeichneten Aktivitäten.

Und sonst?
– Es kommt immer wieder die Frage auf, wie die Tap Gestures am Besten aktiviert werden. In einem kurzen Video zeige ich einen kleinen Trick, den ich insbesondere beim Schwimmen nutze …


– Auf Fitness Modern wurde eine Seite Namens „Polar V800 Howtos und FAQ“ eingerichtet. Dort werden wohl die meisten Fragen zur Uhr beantwortet. Achtung: Ich übernehme für die Verlinkung keine Haftung.

Update 02/2015 – Nun habe ich auch die Polar Flow App für Android ausprobiert. Nach anfänglichen Verbindungsproblemen, funktioniert sie seit dem letzten Update sehr zuverlässig. Übersichtlich werden einem alle relevanten Daten auf Monats-, Wochen- und Tagesübersichten angezeigt. Insgesamt hinterließ die App bei mir einen positiven Eindruck. Zur Auswertung meiner Daten benutze ich am PC jedoch ein anderes Programm, so dass ich die App kaum öffne. Wirklich interessant stelle ich mir die Verwendung nur unterwegs vor, wenn der heimische PC nicht erreichbar ist. Dann kann man sich schnell einen Überblick über das absolvierte Training verschaffen; viel mehr aber auch nicht. Trainingseinheiten und alle anderen Einstellungen werden, so weit ich das gesehen habe, nach wie vor am PC vorgenommen, um sie dann auf die Uhr zu übspielen. polapp01 Update 11/2014 – Im September musste ich meine V800 bei Polar einsenden, weil Wasser in das Gehäuse eingedrungen war und das Ladekabel nicht mehr richtig funktionierte. Keine zwei Wochen später bekam ich die Uhr zurück. Dabei fielen mir vor allem zwei Neuerungen an der Uhr auf. So besitzt das ausgetauschte Armband nun eine Abdeckung an der Ladebuchse und es wurde ein neues Ladekabel beigelegt, weil auch dieses nun etwas anders aufgebaut ist. So greifen nun Zacken in die Löcher der Vertiefungen von den Schrauben, so dass das Kabel besser hält. Mit dem schnellen Service von Polar bin ich sehr zufrieden. pol_rep01 pol_rep02

Mein Fazit

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Die V800 ist, zum Glück, auch nur eine Uhr. Über die Zeitangabe hinaus sind die Möglichkeiten aktueller GPS-Pulsuhren jedoch fast grenzenlos und eröffnen dem ambitionierten Sportler neue Möglichkeiten der Trainingssteuerung. Ich war von Beginn an von der V800 begeistert. Die Hardware (GPS, Höhenmessung, Herzfrequenzmessung etc.) funktioniert bis jetzt tadellos und ist sehr genau. Die zugehörige Onlineplattform ist übersichtlich und sehr einfach zu bedienen, obwohl es viele Möglichkeiten an Einstellungen und Auswertungen gibt. Da nun endlich auch die Schwimmfunktionen fürs Hallenbad per Softwareupdate nachgereicht wurden und sehr gut funktionieren, erfüllt die Uhr alle meine Erwartungen an ein Topmodell.

So long
Florian

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