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Die Anmeldung zur Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma 2012 startet am 01.12.2011 um 12 Uhr!

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Update!

1. Nun ist er fertiggesellt! Meine / unsere bewegten Eindrücke von der Transalp 2011. Für die hochauflösende Version bitte auf Vimeo klicken (neues Fenster öffnet sich!).

2. Darüber hinaus gibt es in der Kategorie „Filme“ „Asien“ einen Beitrag zur Frage „Wie schmeckt eine Tarantel?“; viel Spaß!

3. In der Kategorie „Fotos“ befinden sich bereits die Bilder der letzten Reise.

Gruß
Florian

Transalp-Seite aktualisiert

Nun ist es endlich so weit und ich konnte die Transalp-Seite aktualisieren. Den Filmtrailer gibt es jetzt ersteinmal mit Musik und weiter unten gibt es eine kleine Fotogalerie beim Klick auf mein Foto. Darüber hinaus habe ich meine Blogeinträge etwas erweitert und auf der Seite veröffentlicht.

Es gibt nun auch noch die Seite „Videos“ auf meiner Homepage, unter der diverse Filmchen ihren Platz finden. Den Start macht ein kurzer experimenteller Film aus der Schule … Aktualisierungen in diesem Bereich werde ich hier kundtun.

Vieles befindet sich noch im Aufbau und wird mit der Zeit ergänzt und umgebaut.

So long
Florian

Nun werden die Wunden kuriert!

Vor dem Start in Sonthofen

Etappe 5 hatte es in sich, denn wir bestritten einen Teil einer Giro de Italia-Etappe. Auf dem Passo Mortirolo gab es mehrere Rampen mit 18 bis 20% Steigung. Einige Teilnehmer hatten von vornherein eine eigene Strategie: Schlappen raus und hochlaufen! Da wir keine Schlappen mitgenommen hatten versuchten wir es erst einmal fahrend. Bei den schlimmsten Steigungen mussten wir jedoch aufgeben und sind diese ebenfalls hochgelaufen. Auf diese Weise kamen wir schneller voran und verbrauchten nicht alle Kräfte.

Auf der Etappe 6 haben uns die Kräfte bei Kilometer 82 verlassen. Die Königsetappe (140km mit ca. 3000 Höhenmetern) war nach den vorangegangenen Stapazen zu viel. Am zweiten großen Anstieg haben wir uns entschlossen die Etappe aufzugeben und mit dem Besenwagen ins Ziel zu fahren. Knie- und Rückenprobleme machten die Entscheidung etwas leichter. Außerdem wollten wir die 7. Etappe gemeinsam ins Ziel fahren.
Noch vor Beginn der 6. Etappe hatte ich beim Kontrollieren des Vorderrreifens großes Glück, dass ich einen Riss im Mantel entdeckte. Ein klein bisschen kam schon der Schlauch heraus. Wäre der Reifen bei einer der Abfahrten geplatzt hätte es schlimm ausgehen können.

Bei der letzten Etappe nach Arco am Gardasee mussten wir drei immert leichter werdende Pässe überwinden. Glücklicherweise waren es nur ca. 117 km bis ins Ziel und wir konnten den Blick auf den Gardasee genießen und gemeinsam ins Ziel rollen.

Es war eine geniale Tour, die alles von uns abverlangte. Wir sind beide froh, dass die Tour für uns so erfolgreich verlief, weil wir auch viele Verletzte und gestürtzte am Straßenrand gesehen haben. In nächster Zeit möchte ich kein Rennrad mehr sehen und nichts über Fahrräder hören …
Weitere Fotos, ein Bericht und später auch ein Videozusammenschnitt werden auf meiner Seite unter „Exkursionen“ – „Transalp“ veröffentlicht.

So long
Florian

„Ride the best, fuck the rest!“

Der Spruch des Tages vom Dienstag hat auch heute seine Bedeutung nicht verloren.

Endlich verfuegen wir ueber einen Internetzugang, allerdings ohne Cardreader, so dass es erst einmal keine Fotos von uns geben wird … Offizielle Bilder gibt es hier!

In Sonthofen war noch alles gut: das Wetter, die Motivation und unsere Koerper. Bei herlichem Sonnenschein startete die 1. Etappe nach Imst. Gegen Ende bekamen wir es dann auch mit dem ersten Pass zu tun und merkten gleich, dass das Sauerland nicht mit den Alpen zu vergleichen ist. Das Hahntennjoch machte uns schwer zu schaffen. Steile Rampen mussten bei sengender Hitze bewaeltigt werden.

Mittelerweile wissen wir, dass es jeder Pass, den wir befahren muessen, drauf hat. Die 2. Etappe fuehrte uns nach Ischgl und bereitete keine weiteren Probleme. Beide Etappen sind wir mit zwei netten Bremern zusammen gefahren, Alf und Jan.

Ab der 3. Etappe wutrden uns die beiden zu schnell und wir leissenes gemuetlicher angehen. Gestern ging es auf der laengsten Etappe nach Naturns. Die Paesse waren gut zu fahren und auch die Laenge (ca. 160km) war zu schaffen. Unterwegs wurde eine weitere Wasserstelle eingerichtet, weil das Fahren bei 35Grad Celsius in den Taelern extrem schwer faellt. Auf einer der letzten Abfahrten erwischte es mich dann und nur sehr knapp konnte ich einen Sturz vermeiden. Die Abfahrten haben es grundsaetzlich ziemlich in sich. Besonders die Kurven und Spitzkehren sind nicht zu unterschaetzen. Bisher verlief es bei uns ansonsten aber gut, waehrend es manch anderen schwerer erwischt hat.

Heute wurde es dann besonders anstrengend, denn es ging ueber das Stilfserjoch, fast 2800m hoch. Dieser Pass erforderte bereits alle meine Reserven. Anschliessend mussten wir jedoch noch zwei weitere Paesse fahren und schafftten dies nur sehr schwer. Besonders mir fehlte letztlich jede Kraft in den Beinen. Da die Ankunftszeit auf 18Uhr verlaengert wurde, kamen wir noch gerade rechtzeitig gegen 17.50 Uhr in das Ziel.

Damit haben wir bisher jeden Tag unser Mindestziel, naemlich das rechtzeitige ins Ziel kommen, erreicht.

Aktuell regnet es in Livigno recht heftig und auch fuer morgen ist Regen angesagt. Was die naesten Tage bringen, nachdem wir die laengste und hoehchste Etappe bereits bezwungen haben, wird sich zeigen.

Fotos werden sobald wie moeglich nachgereicht … damit viele Gruesse aus Italien und von der schwierigsten Tour Europas.

So long
Winfried und Florian