Dr. Fish Massage – No Pirahna

Bei meinem letzten Besuch von Angkor Wat begegnete ich noch einigen Moenchen vor ihrem Schlafhaus.

Moenche vor ihrem Schlafhaus auf dem Gelaende von Angkor Wat.

Besonders begehrt in Thailand und Kambodscha sind alle moeglichen Massagen. Hier werden haeufig Fische eingesetzt. Bei Dr. Fisch ist man da sicher am Besten aufgehoben …

Dr. Fish

Da ich hier in der Naehe eines grossen Sees bin, wollte ich mir eines der schwimmenden Doerfer ansehen. Leider werden die Touren von einer Organisation verwaltet, die weder ueber den Preis verhandelt, noch Uebernachtungsmoeglichkeiten auf so einem Dorf anbietet.

Auf dem Boot zum Schwimmenden Dorf.

Da der Wasserstand zur Zeit sehr hoch ist, befinden sich die Hausboote nicht auf dem See, sondern auf einem Fluss.
Etwa 2000 Menschen leben hier. Jeweils die Haelfte sind Kambodschaner und Vietnamesen. Weil sich hier auch die Religionen die Hand reichen. Gibt es buddhistische Tempel und eine katholische Kirche.
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Aufgrund des Touristenaufkommens haben die Menschen hier das Bettteln als lukrative Nebentaetigkeit entdeckt. Ansonsten wird vor allem gefischt und auf Marktbooten koennen alle anderen Waren, die man selber nicht herstellt oder findet, getauscht werden.

Bettelnde Bewohner an einem Touristenboot.

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Ich befide mich inzwischen in der Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh. Die Stadt macht einen recht desolaten Eindruck. Sie ist ziemlich dreckig, die Strassen sind mit dem Verkehr ueberlastet und schlecht ausgebaut und viele Bettler ziehen durch die Strassen.

Blick vom Guesthouse aus.

Die Stadt liegt an einer Flusskreuzung, wo sich drei Fluesse treffen: Bassac, Tonle Sap und Mekong. Ueberhaupt ist mir bei der Fahr hierhin wieder aufgefallen, wie unwahrscheinlich feucht und fruchtbar das Land ist. Da es zudem in dieser Gegend keine Berge gibt, pflanzen die Menschen ueber weite Gebiete Reis an.

Flusskreuzung mit dem mekong im Hintergrund. Auch einige Menschen wohnen in ihren spaehrlichen Booten auf den Fluessen.

Zur Zeit ist das Visum fuer Laos in Bearbeitung und braucht fast zwei Tage, so dass sich die Weiterfahrt leider etwas verzoegert. In der Zeit werde ich mir unter anderem die Killing Fields ansehen und ein bisschen ueber die kambodschanische Geschichte lernen.

Koenigspalast in Phnom Penh.

Bis dann
Florian

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Angeschlagen

Der archeologische Park um Angkor Wat ist wirklich beeindruckend. Schade, dass ich mein Fahrrad nicht mitgenommen habe. Es gibt keine Steigungen und die Wege zwischen den Tempeln sind asphaltiert.

Angkor Wat am fruehen Morgen.

Ploetzlich taucht mitten im Jungel und umgeben von Baeumen eine Tempelanlage auf. Diese sind quadratisch angeordnet und werden manchmal nach hinten hin immer groesser und gewaltiger.

Eigentlich alle Tempelanlagen sind nicht mehr im Ursprungszustand zu besichtigen. Baeume wurden gefaellt, Pflanzen weggeraeumt und zerstoerte Anlagen wieder neu errichtet. Und dennoch ziehen einige Tempel mich besonders an. In Ta Prohm stehen die Urwaldriesen noch und umschlingen die Mauern wie Kraken. Kein Wunder, dass der Tempel als Filmdrehort fuer „Tomb Raider“ diente.

Gesundheitlich bin ich angeschlagen, weil ich nach den ganzen Klimaanlagen nun doch eine Erkaeltung bekommen habe. Daher werde ich noch zwei Tage laenger in Siem Reap bleiben, mich ausruhen und erst dann in die Hauptstadt fahren.

Bis dahin, viele Gruesse vom Angkor Wat
Florian

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Reisanbau.

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Wenn es nicht regenet und trotzdem tropft

(Dank funktionierendem Highspeed-Internet ein paar Fotos. Leider ist mir eine Speicherkarte „kaputt“ gegangen, so dass ein paar Fotos von zwischendurch fehlen.)

Der Wecker schellte bereits um 3.45 Uhr frueh. Also zog ich mich an, packte die letzten Sachen und verliess das Zimmer. Leider bekam ich im Zimmer nicht mit, dass es draussen heftigst regnete. Auskostengruenden lag das Zimmer innen, ohne ein Fenster. So wurde mir zum ersten mal gezeigt, dass wir hier eigenltich in der Regen- bzw. Monsunzeit sind. Nach kurzer Bedenkzeit habe ich mich wieder hingelegt. Letztlich sollte es den ganzen Tag regnen und ich machte mich Mittags dennoch auf, um den Zug in Richtung Kambodscha zu nehmen.

Obwohl es die letzten Tage nicht geregnet hat, kamen dennoch Tropfen vom Himmel. Der Energieverbrauch fuer Klimaanlagen muss hier wirklich gewaltig sein. Nach draussen haengen dann die Schlaeuche und Ventilatoren, von denen es immer wieder tropft …

Der Zug sollte eigentlich gute 5 Stunden brauchen, ca. 6 Stunden spaeter waren wir nahe der Grenze. Unterwegs habe ich mich mit meiner Sitznachbarin unterhalten, die auf der Rueckreise nach Vietnam ist. Trinh (gesprochen Chin) ueberquerte ebenfalls zum ersten Mal die Grenze auf diesem Weg und da es bereits dunkel war schlossen wir uns kurzerhand zusammen. Mit einem Tuk Tuk ging es bis zur Grenze, wo ich direkt von Schleppern abgefangen wurde. Im Reisefuehrer standen ihre Praktiken im Bezug auf Bustouren etc., aber nicht, dass diese Leute auch Visas ausstellen duerfen. So zahlte ich fast den doppelten Preis fuers Visa, als eigentlich ueblich. Anschliessend ging es recht flott zu fuss weiter, bis alle Grenzformalitaeten erledigt waren.

Kambodscha oder zumindest die Grenzstadt, wo ich die Nacht verbrachte, machte einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck. Einzig im Niemandsland zwischen Thailand und Kambodscha ragen mehrere Spielhallen empor, die mit ihren hunderten blingender Lichter werben. Die Gestalten drumherum sahen im diffusen Licht jedoch nicht sonderlich verdrauenerweckend aus.

Aktuell bin ich in Siem Reap, von dem es es nur ca. 6 km bis zum beruehmten Angkor Wat sind. Hier pulsiert das Leben und die Stadt gehoert zu den reichsten Kambodschas, das zu den aermsten Laendern der Welt gehoert. Ueberall sind die aus aller Welt kommenden Touris untergebracht. Dabei kann man fuer seine Unterkunft zwischen 3$ und 250$ pro Nacht ausgeben. Die Geschaefte und besonders Restaurantes und Bars sind nach westlichem Standard erbaut. Dementsprechend hoch sind auch die Preise. Daeben gibt es aber auch zahlreiche lokale Garkuechen mit einheimischer Kost und fuer weniger Geld.

Mittelerweile habe ich mir auch die Tempelanlaegn angesehen und finde sie schon sehr beeindruckend. Die Hauptattraktionen sind auch jetzt in der Nebensaison teilweise mit Touristen ueberlaufen. Abseits gibt es jedoch viele schoene Tempelanlagen zu entdecken.

Bei bestem Wetter voellig verschwitzt vor dem ersten Tempel.

Der Eintritt hat mich fuer drei Tage 40$ gekostet. Zusaetzlich muss man fuer die Anfahrt und Fahrten drumherum nocheinmal ca. 13$ pro Tag rechnen. Mein Guesthouse bietet jedoch auch Fahrraeder an, so dass ich diese Moeglichkeit der Fortbewegung nicht auslassen wollte.

Tempel mitten im Jungel.

Nach 6km kommt das Eingangstor zu den Tempelanlagen und weiter ca. 2km kommen die ersten Tempel. Auf zwei unterschiedlich langen Rundkursen kann man die Tempel der Reihe nach abfahren oder laufen. Die laengste Runde ist ca. 27km lang, so dass ich mich fuer die kurze, ca. 12km lange Tour mit dem Rad entschied.

Auch in den Tempeln, die erst spaeter von den Buddhisten benutzt wurden, finden sich Schreine.

Die Tempel waren wohl nie wirklich vermient worden, so dass hier keine mehr zu erwarten sind. Die Anlagen koennen auch alle alleine besichtigt werden, worin immer noch ein Problem besteht, weil immer wieder Gegenstaende entwendet und zerstoert werden. Anfangs setzten Kriege den Tempeln zu, dann war es die Natur und abschliessend waren und sind es wieder die Menschen, die ihnen schaden.

Eingebrochene Decke.

Krieger und Taenzein

Krieger im Vordergrund, Taenzerin im Hintergrund.

Bevor ich mich, wenn sich die Information nicht noch aendert,  in Richtung Hauptstadt begebe, um mir schon einmal das Visum fuer Laos zu besorgen, besichtige weitere Tempelanlagen in der Umgebung. Danach moechte ich in die Waelder Nordkambodschas.

Soweit, viele Gruesse aus dem trockenen Siem Reap. Die Tropfen, die hier von oben kommen, sind meine Schweisstropfen, egal ob beim Fahrradfahren oder Herumsitzen …

See you
Florian

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Feldarbeit: Vorbereitungen fuer den Reisanbau.

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Etwa aus dem 10. Jahrhundert stammen die aeltesten Anlagen.

Etwa aus dem 10. Jahrhundert stammen die aeltesten Anlagen.

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Arbeiter beim Mittagsschlaf.

Die Natur versucht die Tempel zu erobern, wird mittelerweile aber konsequent zurueckgedraengt.

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Moench, der innerhalb des Archeologischen Parks in einem Kloster lebt.

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Tempelanlage Bayon, mit meterhohen aus Stein gemeisselten Gesichtern.

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Das weltberuehmte Angkor Wat!

Der liegende Buddha, der glueckliche Buddha, der stehende Buddha …

Gestern wollte das Hochladen von Fotos nicht mehr funktionieren, so dass ich in diesem Beitrag ein paar mehr zeige …

Sportgeraete im Lumphili-Park in Bangkok.

Zunaechst zum Verkehr. Da Bangkok aus allen Naehten platzt, wurden Verkehrswege uebereinander gebaut. Wie auf dem unteren Bild zu sehen, gibt es teilweise verschiedene Platformen, auf denen man sich fortbewegen kann. Die oberste wird vom Skytrain benutzt, von dem man eine schoene Uebersicht hat.

Unten: Strasse fuer Autos. Mitte: Fussweg. Oben: Skytrain (S-Bahn).

Andere Dinge, wie z.B. das Verlegen von Stromleitungen,  wurde in Bangkok nicht ganz so sorgfaeltig geplant.

Verkehr und Stromleitungen in Bangkok.

Ich bewegte mich heute vor allem mit einem Tuktuk fort. Dabei handelt es sich um ein dreiraedriges Mopet. Aufgrund der schmalen Bauweise kommt man etwas schneller voran, als mit einem gewoehnlichen Taxi. Andererseits lebt man vielleicht auch etwas gefaehrlicher …

Blick aus einem Tuktuk.

… oder bezahlt am Ende dem veraergerten Fahrer doch mehr, als man eigentlich wollte. Die Idee eines Sicherheitsmannes hoerte sich gut an. Fuer ca. 1 Euro (die Haelfte vom normelen Preis) sollte mich ein Tuktuk-Fahrer an mehrere Tempel nacheinander fahren. Quer durch die Stadt! Heraus kam dabei eine kleine Kaffefahrt, denn der Fahrer brachte mich nicht nur zu den Tempeln, sondern auch zu eher teuren Bekleidungsgeschaeften, die Massanzuege schneidern. Fuer das Halten an solchen Orten bekommen die Fahrer Coupons fuer Benzin. Nur leider kaufte bzw. bestellte ich mir keinen Massanzug oder andere Dinge, so dass mein Fahrer leider kein Geld bekam und mich zum naechsten Laden brachte. Genervt liess ich ihn beim dritten Versuch halten und stieg aus.

Chomp Chai im Tempel des liegenden Buddha.

Buddhistische Anlagen heissen Wat und bei 94 Prozent Buddhisten in Thailand, gibt es dementsprechend viele von ihnen. Ebenso vielfaeltig sind die unterschiedlichen Buddhastatuen. Mam, eine freundliche Frau Mitte 50, zeigte mir im Bus, der sich durch das Verkehrschaos quaelte, auf einer Karte die wichtigsten Anlagen. Darunter befindet sich der liegende Buddha, von denen es in Asien nicht viele gibt.
Tagsueber kommen mur recht wenige Menschen zu den Wats. Populaerer sind die kleinen Schreine verstreut ueber die ganze Stadt. Dort wird in der Mittagspause oder beim Einkauf kurz gebetet und ein Weihrauchstab entzuendet.

Gebet an einem buddhistischen Tempel.

Schrein vor einem grossen Einkaufscenter.

Die Temperatur kommt mir heute niedriger vor als gestern. Vielleicht habe ich mich aber auch schon ein bisschen an sie gewoehnt.
Heute Abend steht noch der erste Thaiboxkampf auf dem Plan. Nur 150m vom Hostel entfernt liegt eine groessere Boxhalle. Das Muay Thai ist eine traditionelle Sportart in Thailand und gehoert zu den anspruchsvollsten Kampfsportarten ueberhaupt, wenn sie es nicht sogar ist.

Geklaert ist auch der Transport nach Kambodscha. Mit dem Zug werde ich am Montag gegen 6 Uhr frueh mich nach Kambodscha aufmachen. Ueber die Weiterreise nach Laos, habe ich nur wiederspruechliche Infos bekommen.

Das naechste Update gibt es dann erst aus Kambodscha in zwei bis drei Tagen.

Bis dahin viele Gruesse aus Thailand
Florian

Rasante Fahrt im Tuktuk.

Ich bin Thai

Wow, da lege ich mich in einen nahe gelegenen Park auf eine Bank und prompt schlafe ich ein … gluecklicherweise gibt es kleine Ruhezonen in Bangkok, denn der Laerm und Smog sind enorm. Der Park wird von vielen Sportlern benutzt; in jedem Alter. Dabei fiel mir wieder die Freundlichkeit der Menschen auf, die sich gerne mit mir unterhielten und auch nichts gegen ein Foto hatten.

In der Stadt gibt es ueberall Budahstatuen und Plaetze mit Statuen an denen gebetet wird.

Den ganzen Tag ueber war es hier ziemlich bedeckt, doch ist bis jetzt, ungeachtet der dunklen Wolken am Himmel, kein Regen gefallen. Das Essen war ebenfalls ok, wenn auch sehr scharf. Die Kommunikation ist dabei nicht ganz so einfach, denn viele Thais sprechen nur sehr wenig Englisch und die Speisekarte an der Wand war lediglich in thailaendischer Schrift geschrieben. Dank Zeichensprache gab es dann aber wohl Schwein mit Gemuese und Reis.

Morgen geht die Erkundung weiter und spaetestens am Montag moechte ich das Land in Richtung Kambodscha verlassen. Alle Leute, die ich bisher sprach meinten, dass die Grenzen nach dem Regierungswechsel in Thailand wieder offen sind und die Reise kein Sicherheitsproblem darstellt.

Vor der Abreise am Montag werde ich noch einmal versuchen etwas zu veroeffentlichen.
Gruesse aus Thailand
Florian

Strasse mit meinem Hostel auf der linken Seite.

Kinder! Kinder! Kinder!

Wenn ihr mich jetzt gerade sehen koenntet … bereits das 2. T-shirt habe ich innerhalb von 5 Minuten durchgeschwitzt. Florian aus Deutschland, einer meiner drei Zimmergenossen, ist seit Dienstag in der Stadt und schlaeft nach eigener Aussage nur, weil er das Klima noch nicht vertraegt.

Ich bin also wohlbehalten in Bangkok angekommen. Der Flug verspaetete sich wegen eines Unwetters ueber Duesseldorf um eine Stunde, so dass wir etwas spaeter angekommen sind. Im Flieger sassen viele Frauen mit ihren Kindern und dementsprechend laut und unruhig war es … viel Schlaf habe ich also nicht bekommen und dennoch fuehle ich mich ganz fitt.

Der erste Eindruck ist toll. Die Stadt ist natuerlich ein Molloch und die Temperatur (ca. 31 Grad, gefuehlte 40 Grad) ist gnadenlos, aber die Thais sind bisher super nett, in der Stadt finde ich mich zurecht es riecht sogar ein bisschen nach Afrika. Die Essensstaende sahen sehr lecker aus, so dass es da ersteinmal hingehen wird.

Das Internet funktioniert hier im Hostel schon einmal gut, so dass es vielleicht heute Abend noch ein bis zwei Fotos geben wird …
So long
Florian

Auf in den Monsun

Meine Vorbereitungen sind abgeschlossen: Flug nach Bangkok, Reise nach Kambodscha (sofern möglich), weiter über Laos und anschließend zurück nach Thailand. Details werde ich natürlich vor Ort entscheiden. Sehr gerne möchte ich mir verschiedenste Tempel der Khmer Kultur ansehen, ein Kloster besuchen, eine Muay-Thai Kampfkunstschule ansehen und schwerpunktmäßig Bergvölker in der Hochebene und am/auf dem Mekong finden und begleiten. Ich bin gespannt, in wieweit mir das Wetter (Monsunzeit!) einen Strich durch die Rechnung machen wird …

Sobald ich angekommen bin, werde ich mich melden und versuchen möglichst regelmäßig von unterwegs zu berichten.

So long
Florian