Das war knapp …

Finde die Kröte.

Nach der Krötenwanderung finden wir ab und zu Gäste bei uns im Garten. Vorzugsweise an kühlen Standorten, wie unter einem großen Kübel. Ein prüfender Blick vor dem Rasenmähen ist da nicht verkehrt.

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Und plötzlich waren sie da

Am Sonntagabend war es nun soweit und meine zwei Söhne und ich konnten bei der „Krötenrettung“ mithelfen. Anfangs fragte ich mich noch, ob die Hilfe überhaupt notwendig ist. Es zeigte sich leider schnell, dass wir für manche Kröten bereits zu spät kamen. Sollten nächstes Wochenende noch immer Lurche wandern, so helfen wir gerne wieder mit.

Manches Krötenpaar hat sich bei ihrer Wanderung bereits gefunden.

Besuch von Schloss Burg (Solingen, NRW)

Blick auf den Palas.


Am Donnerstag besuchte ich Schloss Burg in Solingen. Hierbei handelt es sich um eine im 19. Jahrhundert rekonstruierte Burg. Das Original wurde im 12. Jahrhundert von Graf Adolf II. von Berg, woher auch der Name des Landes „Bergisches Land“ stammt, auf Fundamenten einer vorherigen Anlage errichtet und diente als seine Stammburg.

Im dreißigjährigen Krieg wurde Schloss Burg durch schwedische Truppen von den umliegenden Hügeln aus belagert und starkt beschädigt. Über die Jarhunderte verfiel sie immer mehr und war im 19. Jahrhundert nur noch eine Ruine. Ein 1887 gegründeter Geschichtsverein veranlasste mit viel Geld in der Hand den Wiederaufbau. So entstand die größte rekonstruierte Burganlage in Nordrhein-Westfalen.

Heute kann die Burg im Rahmen eines Museums besichtigt werden. Ritterspiele und andere Veranstaltungen ergänzen das Programm rund um die Ritterzeit.
Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Burg.

Gründer der Burg, Adolf II. von Berg.

Der Rittersaal im Palas.

Um Schloss Burg zu erreichen kann man die Straße, einen Fußweg oder die Seilbahn benutzen.

Blick über die Wupper.

Infrarotfotos mit einer umgebauten Canon 5d

Hoya R72 Infrarotfilter. Klick auf das Bild für weitere Infos bei Amazon.

Seit zwei Jahren fotografiere ich nun schon mit dem Hoya R72 Infrarotfilter an einer Canon 5d Mark II. Die Ergebnisse sind jedes Mal faszinierend.

Bis zu einem bearbeiteten Infrarotfoto dauert es jedoch eine ganze Weile verglichen mit „gewöhnlichem“ Fotografieren. Wie ich in meinem Infrarottutorial bereits beschrieb, braucht man ein Stativ, um Verwacklungen bei ca. 25 sek. Belichtung zu vermeiden. Bewegen sich Blätter während einer Aufnahme, so sind sie im fertigen Bild unscharf. Aufgrund dieser Ansprüche gab es immer nur wenige Tage im Jahr, an denen ich Zeit und Lust für Infrarotaufnahmen hatte.

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Infrarotfoto mit einer Canon 5d Mark II und dem Hoya R72 Infrarotfilter. Oben: Aufnahme aus der Kamera; unten nach der Bildbearbeitung.

Neben Infrarotfiltern, die auf das benutzte Objektiv aufgeschraubt werden, gibt es auch die Möglichkeit den Tiefpassfilter, der vor dem Sensor einer Digitalkamera liegt, zu entfernen. Damit trifft nicht mehr nur das für den Menschen sichtbare Licht auf den Sensor, sondern auch Ultraviolett und Infrarot.

Meine „alte“ Canon 5d habe ich zu Optic Makkario geschickt, um sie umbauen zu lassen. Dort wurde statt des Tiefpassfilters ein Longpassfilter eingebaut, der nur Licht ab ca. 700nm (es sind unterschiedliche Filter möglich) durchlässt. Nun trifft vor allem Infrarot auf den Sensor und nur noch wenig für den Menschen sichtbares Licht. Darüber hinaus wurde der Autofokus der Kamera auf den neuen Filter kalibriert, so dass er perfekt funktioniert. Die Kamera funktioniert von der Handhabung her wie im ursprünglichen Zustand. Das aufgenommene Foto ist jedoch ein Infrarotfoto (s.u.).

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Infrarotfoto aufgenommen mit einer umgebauten Canon 5d. Oben: Aufnahme aus der Kamera; unten nach der Bildbearbeitung.

Die Ergebnisse der umgebauten Canon 5d gefallen mir im Vergleich zum Infrarotfilter an der 5d Mark II deutlich besser. Darüber hinaus sind die Fotos nun aus der Hand, also ohne Staiv, zu machen und daher auch bei leichtem Wind scharf.

Meine Vor- und Nachteile zum Umbau

Vorteile:
– viel kürzere Verschlusszeiten, wodurch das Fotografieren verwackelungsfrei „aus der Hand“ möglich ist.
– Zeitersparnis, weil kein Filter aufgeschraubt werden und nicht mehr mit einem Stativ fotografiert werden muss.
– Filter passen nur mit Hilfe von Adaptern auf alle meine Objektive; seit dem Umbau kann ich wieder alle Objektive ohne Einschränkungen benutzen.
– Der Autofokus funktioniert tadellos.

Nachteile:
– Der Umbau ist teuer. 2017 zahlte ich für den Umbau meiner Canon 5d etwa 400 Euro.
– Die Kamera ist nach dem Umbau spazialisiert und kann keine „normalen“ Fotos mehr machen.
– Die Herstellergarantie geht ggf. verloren (nachfragen!).

Bis denn
Florian

Hinweis: Mit einem Klick auf das oberste Bild kommt man zu dem von mir bisher verwendeten Infrarotfilter auf Amazon.de. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.

Durch“gestanden“ – Marathon Frankfurt 2016

Beim 35. Frankfurt Marathon „stand“ ich als Zuschauer am Streckenrand. Dabei war mein Plan vorher ein ganz anderer. Gut trainiert wollte ich als Teilnehmer den Marathon (42, 195km) in unter 4 Stunden bezwingen. Lästige Erkrankungen haben mich dann aber doch nicht starten lassen. Als Zuschauer machte mir die Großveranstaltung dennoch viel Spaß, denn die Läufer kamen öfter an einem vorbei und ein buntes Rahmenprogramm sorgte für gute Unterhaltung.

Hier nun einige Impressionen vom 35. Frankfurt Marathon …

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Führungsgruppe der Männer

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Führungsgruppe der Männer

Das erste Läuferfeld macht sich auf den Weg

Das erste Läuferfeld macht sich auf den Weg

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Moderatoren-Trio: Jan Frodeno, Dieter Baumann und Ralf Scholt.

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Messeturm Frankfurt am Main

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Sieger bei den Männern: Mark Korir kam nach 2:06:48 ins Ziel.

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Glückwunsch an die drei schnellsten Läufer.

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Ankunft der Athleten in die gut besuchte Frankfurter Festhalle.

Ankunft der Athleten in die gut besuchte Frankfurter Festhalle.