Mit RadFazz ist mein Rad ratzfatz im Auto untergebracht

Bisher habe ich meine Räder zu den Wettkämpfen immer liegend im Auto transportiert. Manchmal kommt jedoch die ganze Familie mit, so dass ich nach Alternativen ausschau hielt und schließlich bei RadFazz landete. Dort werden für viele Automodelle oft sehr simple Lösungen angeboten, die nicht zu teuer, schnell angebracht und stufenlos verstellbar sind. In meinen VW Touran passen die Wettkampfräder (Rennrad und Zeitfahrrad) auf diese Weise aufrecht hinein. Lediglich das Vorderrad wird herausgenommen und am Halter von RadFazz mit Hilfe eines Schnellspanners angebracht. Den mittleren Sitz musste ich dafür entfernen. Links und rechts haben die Kinder noch genügend Platz und werden kaum gestört.

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Bis denn
Florian

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Ich habe fertig – Mein Ironmanbericht

Nun liegt der Ironman schon vier Wochen hinter mir. Immerhin trainiere ich wieder alle drei Disziplinen und werde sogar noch zwei Veranstaltungen besuchen. Zunächst steht eine Mitteldistanz (2km Schwimmen, 74km Radfahren und 21km Laufen) an. Im September darf ich über die olympische Distanz (1,5km Schw., ca. 40km Rad und 10km Laufen) meinen Einstand in der Verbandsliga feiern.
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Nun aber zu meinem überfälligen sehr subjektiven Ironmanbericht, der unter dem Menüpunkt „Reiseberichte“ (oder einem klick auf das obige Bild) zu finden ist.

Anbei noch ein kleiner Zusammenschnitt meines Raceday …

Viele Grüße
Florian

Noch 6 Wochen – Ich packe meine Trinkflasche und nehme mit …

Was ziehe ich an? Womit ernähre ich mich? Gibt es unterwegs Toiletten?

Je näher mein Tag aller Sporttage kommt, desto nervöser werde ich und stelle mir allerhand sinnige und unsinnige Fragen. Immerhin scheine ich das Triathlonrad nun ganz gut ausgerüstet zu haben. Voraussichtlich verbringe ich zwischen 6 und 7 Stunden auf dem Drahtesel, so dass die Verpflegung an Bord gesichert sein sollte und bei einer unerwarteten Reifenpanne alles Nötige dabei ist.

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TrinkflNach reiflicher Überlegung und etwas Herumprobieren kam ich zu dem Schluss, dass zwischen die vorderen Griffe (aero bars) eine Trinkflasche mit Wasser kommt. Im Rahmen wird vorne eine Flasche mit aufgelöstem Gel sein, das ich über die 180km aufbrauche. Im hinteren Flaschenhalter befindet sich das Werkzeug inkl. Schlauch und Miniluftpumpe. Somit vertraue ich darauf, dass mir eine Flasche mit Wasser reicht, die natürlich an den Verpflegungsstellen ausgetauscht wird, und eine Minipumpe im Falle eines Plattens genügend Leistung hat.

Sonnige Grüße
Florian

P.S. Passt mir mein Neoprenanzug noch?

Noch 7 Wochen – auf der Teststrecke

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Am Freitag bin ich einen Großteil der Ironman-Radstrecke Probe gefahren. Ich startete außerhalb Frankfurts in Bergen-Enkheim und fuhr Richtung Norden. Nach Friedberg, dem nördlichsten Punkt der Strecke, ging es zurück nach Bad Vilbel (2km von Bergen-Enkheim entfernt). Wunderbar ist die lückenlose Beschilderung des Weges auf diesem Stück. Eine zusätzliche Karte habe ich dadurch nicht benötigt.

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Kopfsteinpflasterpassage in Hochstadt: „The Hell“.

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Zum Schluss standen 68km auf meiner Uhr und ich weiß nun, dass dieser Teil der Strecke keine zu steilen Anstiege aufweist. Auf die recht abwechslungsreiche Radstrecke freue ich mich ja schon fast ein bisschen …
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Bis bald
Florian

Schnell, schneller, Rose Aeroflyer

Meine spezifische Vorbereitung für den Ironman in Frankfurt 2015 hat schon vor Monaten begonnen. Aber erst jetzt, wo das Wetter wieder ausgedehnte Touren auf den Straßen zulässt, verbringe ich mehr Zeit auf meinem Schlachtross, dem Rose Aeroflyer. Auf diesem möchte ich die 180 km im nächsten Sommer schnell und gut überstehen.

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Nachdem ich das Rad im Spätsommer 2014 kaufte, wollte ich gleich auf den ersten Kilometern die Aeroposition ausprobieren. Nur, wie lege ich mich während der Fahrt auf die Armpads? Beim Wechsel der Position wurde mir dann etwas mulmig, weil sich das Rad schwieriger steuerte und die Position völlig ungewohnt war. Als nach den ersten Kilometern plötzlich eine Frau die Straße überquerte, wurde mir erst bewusst, dass der Weg zu den Bremshebeln ganz schön lang ist. In der Fußgängerzone sollte ich wohl besser nicht in der Aeroposition fahren 😉

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Einige Kilometer und Positionswechsel später fühlte ich mich schon deutlich sicherer auf dem Rad. Der Geradeauslauf ist einfach toll und im Vergleich zu meinen anderen Rädern anders, irgendwie sicherer. Selbst bei Seitenwind ist das Rad in der Aeroposition sehr gut zu fahren. Dafür empfinde ich die Agilität, insbesondere im Bergigen, des Aeroflyers als schlechter. Bei den teilweise recht steilen Anstiegen auf meinen Trainingstouren haben Rennräder ganz klar die Nase vorn, aber dafür ist ein Zeitfahr- / Triathlonrad nicht gebaut. Auf flachen und leicht welligen Strecken ist das Rad zuhause. Und auf diesen macht es einfach nur Spaß zu fahren.

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Die Hinterradbremse ist aerodynamisch unter dem Tretlager versteckt.

Ein Schwerpunkt meiner ersten Ausfahrten war neben dem Training das Einstellen der Sitzposition. Das Ziel ist eine aerodynamische Position, die aber für mehrere Stunden zu fahren ist ohne Schmerzen zu bekommen. Die verbauten Teile sind alle sehr gut zu verstellen, so dass ich als erstes den Lenker etwas weiter nach unten setzte. Anschließend kamen die Armpads etwas weiter nach vorne, so dass meine Haltung gestreckter (aerodynamischer) wurde. Wie sich die Veränderungen auf längeren Strecken auswirkten, sollte sich noch herausstellen.

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Im März 2015 habe ich dann bei „Kom Sport“ in Köln eine Sitzpositionsvermessung durchgeführt. Hauptgrund war, dass ich auf längeren Trainingstouren Schmerzen im Nacken und Armen bekam. Glücklicherweise gehören diese nach 2 Stunden Optimierung der Vergangenheit an. Vor allem der Sattel und die Armpads mussten noch einmal deutlich verstellt werden, um eine angenehme Position zu finden. Das äußerst kompetente Team von „Kom Sport“ hat an vielen kleinen Schrauben gedreht und das Rad so für meine kommenden 180 Radkilometer beim Ironman fit gemacht. Eine Sitzpositionsvermessung ist sicherlich nicht billig, dafür erspart es aber viel Zeit, Nerven und ggf. auch Schmerzen. Der Blick eines „Experten“ auf meine Sitzposition hat sich bezahlt gemacht.

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Schneller als der eigene Schatten?

Nach nun gut 500 km mit dem Aeroflyer bin ich von dem Rad sehr begeistert. Es fährt sich komplett anders, als ein Rennrad und bringt auf flachen Strecken einfach nur Speed. Einstellungen kann man gut selber durchführen und sind vielfältig möglich. Einziger Kritikpunkt, der an Triathlonrädern aber wohl dazu gehört, ist, dass die Bremsen deutlich schwächer zupacken, als an meinen Rennrädern.

Bis denn
Florian

Erster Ritt im neuen Jahr auf dem Schlachtross

Die letzten vier Wochen konnte ich leider kaum trainieren, weil mein linkes Knie leicht schmerzte. Um so mehr Spaß machte mir die heutige Ausfahrt mit meinem „Schlachtross“. Im letzten Jahr hatte ich bereits leichte Veränderungen an der Sitzposition vorgenommen, die ich nun endlich in der Praxis testen konnte …

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So long
Florian