Aufstieg zur Westlichen Karwendelspitze

Der Herbst zeigte sich dieses Jahr von seiner besonders schönen und warmen Seite. Winfried und ich nutzten die guten Bedingungen für die Besteigung der Westlichen Karwendelspitze auf 2385 m.

Als Route entschieden wir uns für den kürzesten Weg. Ausgangspunkt war Mittenwald. Hinter der Mittenwalder Seilbahnstation begann der Aufstieg und führte uns zunächst durch einen schönen Wald. Zwischen den Bäumen konnten wir immer wieder einen Blick auf Mittenwald werfen und nahmen so den zunehmenden Höhenunterschied wahr.

Nach erreichen der Mittenwalder Hütte auf 1518 m und einer kurzen Pause, wurde der Weg zunehmend felsiger, schmaler und steiler. Kleine Kletterpassagen waren kein Problem, schwindelfrei sollte man aber unbedingt sein.

Nach erreichen der Bergstation und des Naturinformationszentrums (begehbares Fernrohr), gingen wir noch ca. 30 min. bis zum Gipfelkreuz. Insgesamt hatten wir ca. 5 Stunden für den Aufstieg benötigt und waren dann doch sehr froh die Seilbahn für den Rückweg zu benutzen.

Die Tour hat uns großen Spaß gemacht. Insbesondere die steilen Passagen zum Ende hin waren schon sehr beeindruckend. Sollte ich noch einmal im Sommer nach Mittenwald kommen, dann wäre der Mittenwalder Klettersteig sicher eine lohnende, aber auch schwierigere, Herausforderung.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen …

Advertisements

Silvester

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein erfolgreiches Jahr 2015!

mitw_syl

Karwendel bei Mittenwald Silvester 2013/14.

 

Panoramarundweg auf 2244m

mitw_01

Bergstation auf 2244m.

Im Luftkurort Mittenwald war ich dieses Jahr zum ersten Mal im Winter. Aufgrund der warmen Wetterlage gab es bis ca. 1500m noch keine Schneemassen, so dass das Rodeln ausfiel und der Karwendel erkundet wurde. Dank etwas Glück ließ der Wind nach und an der Bergstation war der Panoramaweg geöffnet …

mitw_02

Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit des geöffneten Rundwegs.

mitw_03

Blick in Richtung Garmisch-Partenkirchen.

mitw_04

Blick auf die Österreichischen Alpen.

mitw_05

Ebenfalls die Österreichischen Alpen (weiter links).

mitw_06

Blick auf die Bergstation und westliche Karwendelspitze (2384m).

mitw_07

Beginn des Mittenwalder Klettersteigs. Im Hintergrund (Mitte) das Wettersteingebirge.

mitw_08

Gute Sicht auf Mittenwald.

Bis denn
Florian

Ausflug zum Karwendel

mitw_00

Die ersten Tage des neuen Jahres verbrachte ich am Karwendel in Mittenwald. Während das obere Foto bei trübem Wetter gemacht wurde, hatten wir zuvor sehr schöne Tage. Die Fotos von der Karwendelspitze folgen im nächsten Beitrag.

Bis denn
Florian

Nun werden die Wunden kuriert!

Vor dem Start in Sonthofen

Etappe 5 hatte es in sich, denn wir bestritten einen Teil einer Giro de Italia-Etappe. Auf dem Passo Mortirolo gab es mehrere Rampen mit 18 bis 20% Steigung. Einige Teilnehmer hatten von vornherein eine eigene Strategie: Schlappen raus und hochlaufen! Da wir keine Schlappen mitgenommen hatten versuchten wir es erst einmal fahrend. Bei den schlimmsten Steigungen mussten wir jedoch aufgeben und sind diese ebenfalls hochgelaufen. Auf diese Weise kamen wir schneller voran und verbrauchten nicht alle Kräfte.

Auf der Etappe 6 haben uns die Kräfte bei Kilometer 82 verlassen. Die Königsetappe (140km mit ca. 3000 Höhenmetern) war nach den vorangegangenen Stapazen zu viel. Am zweiten großen Anstieg haben wir uns entschlossen die Etappe aufzugeben und mit dem Besenwagen ins Ziel zu fahren. Knie- und Rückenprobleme machten die Entscheidung etwas leichter. Außerdem wollten wir die 7. Etappe gemeinsam ins Ziel fahren.
Noch vor Beginn der 6. Etappe hatte ich beim Kontrollieren des Vorderrreifens großes Glück, dass ich einen Riss im Mantel entdeckte. Ein klein bisschen kam schon der Schlauch heraus. Wäre der Reifen bei einer der Abfahrten geplatzt hätte es schlimm ausgehen können.

Bei der letzten Etappe nach Arco am Gardasee mussten wir drei immert leichter werdende Pässe überwinden. Glücklicherweise waren es nur ca. 117 km bis ins Ziel und wir konnten den Blick auf den Gardasee genießen und gemeinsam ins Ziel rollen.

Es war eine geniale Tour, die alles von uns abverlangte. Wir sind beide froh, dass die Tour für uns so erfolgreich verlief, weil wir auch viele Verletzte und gestürtzte am Straßenrand gesehen haben. In nächster Zeit möchte ich kein Rennrad mehr sehen und nichts über Fahrräder hören …
Weitere Fotos, ein Bericht und später auch ein Videozusammenschnitt werden auf meiner Seite unter „Exkursionen“ – „Transalp“ veröffentlicht.

So long
Florian