Aufstieg zur Westlichen Karwendelspitze

Der Herbst zeigte sich dieses Jahr von seiner besonders schönen und warmen Seite. Winfried und ich nutzten die guten Bedingungen für die Besteigung der Westlichen Karwendelspitze auf 2385 m.

Als Route entschieden wir uns für den kürzesten Weg. Ausgangspunkt war Mittenwald. Hinter der Mittenwalder Seilbahnstation begann der Aufstieg und führte uns zunächst durch einen schönen Wald. Zwischen den Bäumen konnten wir immer wieder einen Blick auf Mittenwald werfen und nahmen so den zunehmenden Höhenunterschied wahr.

Nach erreichen der Mittenwalder Hütte auf 1518 m und einer kurzen Pause, wurde der Weg zunehmend felsiger, schmaler und steiler. Kleine Kletterpassagen waren kein Problem, schwindelfrei sollte man aber unbedingt sein.

Nach erreichen der Bergstation und des Naturinformationszentrums (begehbares Fernrohr), gingen wir noch ca. 30 min. bis zum Gipfelkreuz. Insgesamt hatten wir ca. 5 Stunden für den Aufstieg benötigt und waren dann doch sehr froh die Seilbahn für den Rückweg zu benutzen.

Die Tour hat uns großen Spaß gemacht. Insbesondere die steilen Passagen zum Ende hin waren schon sehr beeindruckend. Sollte ich noch einmal im Sommer nach Mittenwald kommen, dann wäre der Mittenwalder Klettersteig sicher eine lohnende, aber auch schwierigere, Herausforderung.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen …

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Leutascher Geisterklamm

Von Mittenwald aus ist der Einstieg zur Leutascher Geisterklamm kurz. Besonders mit Kindern ist der 4 km lange Weg gut zu begehen. Immer wieder gibt es Informationstafeln, die über die Alpenwelt und ihre Entstehung erzählen, so dass der steile Aufstieg recht kurzweilig ist. Im weiteren Verlauf luden noch kleine Installationen zum Mitmachen ein. Wir liefen die Klamm von unten nach oben durch und entdeckten gegen Ende den Klammgeist in einer kleinen Nische.

Zurück ging es über das Gasthaus Gletscherschliff, in dem wir uns gut verpflegen konnten.

Gewichtsprobleme – Meine Erfahrung mit der Polar Waage Balance

Bereits seit Weihnachten 2016 wird die Polar Waage „Balance“ bei uns im Haushalt benutzt. Sie löste unsere analoge Personenwaage ab. Ausschlaggebend für die Waage von Polar war die Verbindung zu meiner Uhr V800 sowie die in Berichten gelesene Genauigkeit.

Beim Auspacken fand ich die Waage etwas schwer. Das Design mit seiner großen und dicken Glasscheibe sieht jedoch sehr schick aus. Nach einem halben Jahr Benutzung und kleinen Kindern im Haushalt sind jedoch kleinste Macken bereits zu sehen.

Technisch finde ich die „Balance“ gut. Im Vergleich zu einer anderen digitalen Waage war diese genauer. Wir stellten im Laufe der Zeit fest, dass die Waage, wie viele andere vielleicht auch, auf kleinste Unebenheiten des Bodens  stark reagiert. Das gemessene Körpergewicht wich dann schon mal mehrere kg vom eigentlichen Gewicht ab. Ob die Genauigkeit im Laufe der Jahre abnehmen wird, kann ich nicht sagen. Bisher macht sie ihren Job jedoch gut.

In Polar Flow, das digitale Tagebuch von Polar, kann man sich ein Gewichtsziel setzen und erhält teilweise nützliche Tipps, um das Ziel zu erreichen.

Die Übertragung des Gewichts auf die Polar V800 Uhr klappt hervorragend. An der Uhr wird der Knopf unten links gedrückt gehalten und schon verbindet sie sich mit der Waage und das Gewicht wird übermittelt. Bei der nächsten Verbindung der Uhr mit dem Computer, werden die Daten mit übertragen. In Polar Flow ist die Entwicklung des Gewichts gut zu verfolgen. Man kann sich auch Ziele zum Abnehmen setzen, die am Computer verfolgt werden. Nach einer gewissen Laufzeit gibt es eine Auswertung, ob das Ziel erreicht wurde oder nicht.

Mehr, als das Gewicht anzeigen und auf die Uhr zu übertragen kann Polars Waage jedoch nicht. Garmins Konkurrenzprodukt bietet da etwas mehr.

Klick auf das Bild für weitere Informationen auf Amazon.

Fazit: Die Polar Waage Balance ist ein nettes Spielzeug zur V800 oder einer anderen unterstützten Uhr. Für ihren regulären Preis kann sie meiner Meinung nach zu wenig. Im Angebot ist sie günstiger zu bekommen und war für mich so gerade annehmbar. Wer auf die Übertragung der Daten, die Gewichtsenwicklung oder eine andere Funktion keinen Wert legt, sollte sich bei einer andern digitalen Waage umsehen.

So long
Florian

Hinweis: Mit einem Klick auf das linke Bild kommt man zu der von mir rezensierten Version auf Amazon. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.

Rund um Köln – eine runde Sache?

Am Ostermontag bin ich zum ersten Mal beim Jedermannrennen „Rund um Köln“ gestartet. Die Anreise mit dem Zug klappte hervorragend. Teamkollege Winfried war mit am Start und zusammen holten wir uns eine Stunde vor Beginn des Rennens unsere Startunterlagen ab. Die Organisation war an dieser Stelle schon sehr gut und lief reibungslos.

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Angemeldet waren wir für die kleine Runde (67 km). Kurz nach dem Start wurde bereits ein hohes Tempo um die 50 km/h angeschlagen. An der ersten Steigung zog sich das Feld dann auseinander und ich konnte bereits Fahrer aus vorderen Blöcken überholen.

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Darauf folgte erst einmal ein kurzer Schauer. Auf der nassen Fahrbahn wurden die Kurven bei dem hohen Tempo zur Gefahr. Bei Kilometer 34 erwischte es dann ca. 30 Meter vor mir einen Fahrer. In einer 90° Kurve kippte mein Vordermann weg und rutschte über den Asphalt. Ich musste mich im Bruchteil einer Sekunde entscheiden: Fahre ich über den Gestürzten oder weiche ich nach links über eine Verkehrsinsel aus? Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden und rechnete schon damit über den Lenker zu fliegen. Mit dem ganzen Gewicht nach hinten verlagert knallte ich auf den Bordstein und kam mit angezogenen Bremsen vor einem Abspergitter zum Stehen. Überrascht, den beinahe Sturz unbeschadet überstanden zu haben, sammelte ich mich und überprüfte mein Rad. Zuschauer an der Seite riefen bereits: „Komm Junge, ab aufs Rad und weiter!“ Mit einer 8 im Vorderrad konnte ich die Strecke dann nur noch „schleichend“ beenden.

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Sch*** Regen

Bevor ich jedoch ins Ziel rollte, mussten noch zwei starke Steigungen überwältigt werden. Vor allem das Kopfsteinpflaster in Bensberg wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Auf dem rutschigen Boden lagen Flaschen, Tachos und gestürzte Radfahrer. Dennoch riefen vereinzelte Fahrer „Platz da!“, weil sie die Steigung hinauf fuhren, anstatt zu Fuss zu gehen.

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Am Schluss rollte ich mit einem Schnitt von etwa 35 km/h ins Ziel. Kollege Winfried kam 4 Minuten später unbeschadet herein.

Ganz rund lief es für mich also nicht und dennoch machte mir der abwechslungsreiche Kurs großen Spaß und die Organisation war top. Bis zum nächsten Rennen muss aber erst einmal ein neues Vorderrad her …

Bis denn
Florian