Buchtipp – Alex Garland: Der Strand

Richard, ein junger Engländer, reist alleine nach Thailand und hört von einem mysteriösen Strand. Durch Zufall fällt ihm eine Karte in die Hand, auf der der Strand markiert ist. So macht sich Richard mit zwei französischen Begleitern auf die Suche nach den Strand.

Damit beginnt eine illustre Reise, die auf der berühmten Khao San Road in Bankgkok beginnt und in den Abgründen des Menschen endet. Unter Rucksackreisenden ist dieses Buch spätetstens seit dem 2001 erchienenen Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio ein Klassiker. Wer träumt nicht von einem geheimen Paradies? Einem einmaligen Abenteuer? Aber kann es das wirklich geben?

Das Buch erzählt eine mitreißende Geschichte, immer ganz nah an seiner Hauptfigur. Die Entwicklung des jungen Richard steht dabei im Vordergrund und stellt meiner Meinung nach letztlich die Abenteuersuche eines jeden Rucksackreisenden in Frage.

Fazit: Unbedingt vor der nächsten Fernreise lesen!

Hinweis: Mit einem Klick auf das obige Bild kommt man zu der von mir rezensierten Versionen auf Amazon. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.

Advertisements

Buchempfehlung – Erika Fatland: Sowjetistan

Ein Buch über die fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Turkmenistan, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisistan und Usbekistan? Länder, mit denen ich kaum etwas verbinde. Glücklicherweise habe ich das Buch nicht im Regal verschwinden lassen, sondern in die Hand genommen und anschließend innerhalb von zwei Wochen durchgelesen.

Erika Fatland beginnt ihr Buch mit einem dreiseitigen, für mich sehr fesselnden, Prolog. Im weiteren Verlauf sind Fatlands Begegnungen in den von Touristen selten bereisten Ländern die große Stärke. Sie schreibt sehr anschaulich und mit einem kritischen Blick auf die Länder.

Etwas schwächer fallen meiner Meinung nach die Abschnitte über die Geschichte der Länder aus. Auch hier weiß Fatland mit interessanten und teilweise absurden Geschichten die kurzen Erzählungen aufzuwerten. Dennoch wollte ich lieber mehr von ihren Reiseerfahrungen und Begegnungen lesen.

Fazit: Dieses Buch ist wegen der abgelegenen Reiseregion und des sehr anschaulichen und unterhaltsamen Schreibstil ein Tipp im Segment der Reisereportage.

Hinweis: Mit einem Klick auf das obige Foto und die Links im Text kommt man zu den von mir rezensierten Versionen auf Amazon. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.

Buchempfehlung – Tommy Jaud: Hummeldumm

Klick auf das Bild für weitere Informationen bei Amazon.

Klappentext: „Ein Höllentrip zwischen Feldbett und Funkloch! 9 Trottel mit albernen Sonnenhüten. 271 gar nicht mal so wilde Tiere. 3877 Kilometer Schotterpiste im Minibus. Und weit und breit kein Handynetz. „Ich drückte meine Nase ans Busfenster und blickte hinaus ins weite Land. Die Namibier winkten uns und lachten. Klar lachten sie, sie waren ja frei. Wir nicht. Wir waren die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.““

Kurzweiliger Roman, der endlich mal auf Reisegruppen eingeht, die in 14 Tagen durch ganz Namibia fahren, ohne das Land auch nur im Entferntesten kennnzulernen. Der Humor ist teilweise etwas Platt und der Plot vorhersehbar. Als Lektüre für zwischendurch aber sehr zu empfehlen. Besonders Menschen, die eventuell eine Gruppenreise planen, sollten dieses Buch zuvor gelesen haben. Kleine Wendungen in der Geschichte und einige schöne Phrasen, die schmunzeln lassen, machen das Buch interessant.

So long
Florian

Hinweis: Mit einem Klick auf die obigen Fotos kommt man zu den von mir rezensierten Produkten auf Amazon.de. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.