Besuch des „Altenberger Dom“

Besuch von Altenberg und dem Altenberger Dom, der kein Dom ist, sondern eine  Klosterkirche. Ebenfalls interessant: Die Kirche gehört dem Land NRW und wird von Katholiken wie Protestanten genutzt.

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Flughafen Düsseldorf – Zufällige Sichtung des Airbus A380

Auf der Besucherplattform des Düsseldorfer Flughafens tummelten sich am Montag auffällig viele Menschen. Schnell erreichte uns die Nachricht, dass sich das größte  zivile Passagierflugzeug, der Airbus A380, zum Start vorbereitete. Die Maschine von Emirates machte sich bereits wenige Minuten später auf den Weg zum Startfeld. Im Vergleich zu den anderen Flugzeugen rollte der Koloss  furchtbar lange dem Ende des Rollfeldes entgegen. Nur um sich sodann elegant zu erheben und den Boden zu verlassen.

Der A380 macht sich auf den Weg zum Startfeld.

Viele Zuschauer beobachteten den Start des „Stahlvogels“.

Es war ein interessantes Schauspiel den A380 im Vergleich zu normalen Flugzeugen starten zu sehen. Die Größe ist schon enorm und der Start verlief doch so unauffällig.

Infrarotfotos mit einer umgebauten Canon 5d

Hoya R72 Infrarotfilter. Klick auf das Bild für weitere Infos bei Amazon.

Seit zwei Jahren fotografiere ich nun schon mit dem Hoya R72 Infrarotfilter an einer Canon 5d Mark II. Die Ergebnisse sind jedes Mal faszinierend.

Bis zu einem bearbeiteten Infrarotfoto dauert es jedoch eine ganze Weile verglichen mit „gewöhnlichem“ Fotografieren. Wie ich in meinem Infrarottutorial bereits beschrieb, braucht man ein Stativ, um Verwacklungen bei ca. 25 sek. Belichtung zu vermeiden. Bewegen sich Blätter während einer Aufnahme, so sind sie im fertigen Bild unscharf. Aufgrund dieser Ansprüche gab es immer nur wenige Tage im Jahr, an denen ich Zeit und Lust für Infrarotaufnahmen hatte.

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Infrarotfoto mit einer Canon 5d Mark II und dem Hoya R72 Infrarotfilter. Oben: Aufnahme aus der Kamera; unten nach der Bildbearbeitung.

Neben Infrarotfiltern, die auf das benutzte Objektiv aufgeschraubt werden, gibt es auch die Möglichkeit den Tiefpassfilter, der vor dem Sensor einer Digitalkamera liegt, zu entfernen. Damit trifft nicht mehr nur das für den Menschen sichtbare Licht auf den Sensor, sondern auch Ultraviolett und Infrarot.

Meine „alte“ Canon 5d habe ich zu Optic Makkario geschickt, um sie umbauen zu lassen. Dort wurde statt des Tiefpassfilters ein Longpassfilter eingebaut, der nur Licht ab ca. 700nm (es sind unterschiedliche Filter möglich) durchlässt. Nun trifft vor allem Infrarot auf den Sensor und nur noch wenig für den Menschen sichtbares Licht. Darüber hinaus wurde der Autofokus der Kamera auf den neuen Filter kalibriert, so dass er perfekt funktioniert. Die Kamera funktioniert von der Handhabung her wie im ursprünglichen Zustand. Das aufgenommene Foto ist jedoch ein Infrarotfoto (s.u.).

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Infrarotfoto aufgenommen mit einer umgebauten Canon 5d. Oben: Aufnahme aus der Kamera; unten nach der Bildbearbeitung.

Die Ergebnisse der umgebauten Canon 5d gefallen mir im Vergleich zum Infrarotfilter an der 5d Mark II deutlich besser. Darüber hinaus sind die Fotos nun aus der Hand, also ohne Staiv, zu machen und daher auch bei leichtem Wind scharf.

Meine Vor- und Nachteile zum Umbau

Vorteile:
– viel kürzere Verschlusszeiten, wodurch das Fotografieren verwackelungsfrei „aus der Hand“ möglich ist.
– Zeitersparnis, weil kein Filter aufgeschraubt werden und nicht mehr mit einem Stativ fotografiert werden muss.
– Filter passen nur mit Hilfe von Adaptern auf alle meine Objektive; seit dem Umbau kann ich wieder alle Objektive ohne Einschränkungen benutzen.
– Der Autofokus funktioniert tadellos.

Nachteile:
– Der Umbau ist teuer. 2017 zahlte ich für den Umbau meiner Canon 5d etwa 400 Euro.
– Die Kamera ist nach dem Umbau spazialisiert und kann keine „normalen“ Fotos mehr machen.
– Die Herstellergarantie geht ggf. verloren (nachfragen!).

Bis denn
Florian

Hinweis: Mit einem Klick auf das oberste Bild kommt man zu dem von mir bisher verwendeten Infrarotfilter auf Amazon.de. Bei einem Kauf über den Link wird meine Seite von Amazon finanziell unterstützt.

Fahrt durchs weiße Wunderland

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Vor zwei Wochen machte ich noch ein paar Infrarotfotos. Dabei merkte ich, wie viel Spaß mir das Fotografieren und die Bildbearbeitung, nach dem vielen Sport im letzten Jahr, machen.

Die Grundlage des obigen Fotos bildet eine Infrarotaufnahme. Für diese stand die Kamera auf einem Stativ, weil lange Belichtungszeiten nötig waren (hier 20 sek mit ISO-800 und F/4.5). Anschließend wurde das Foto am PC in ein schwarz-weiß Bild konvertiert. Die Schwebebahn fügte ich aus einer „normalen“ Aufnahme hinzu. Zum Schluss wurde das Foto nur noch beschnitten und verkleinert.

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Originalfotos: Oben Infrarotaufnahme mit teilweiser Konvertierung in ein schwarz-weiß Bild; unten eine herkömliche Aufnahme mit Schwebebahn.

Bis denn
Florian

Infrarotfotografie – ein kleines Tutorial

Der Sommer naht! In wenigen Wochen strahlen Bäume, Sträucher und Wiesen wieder in sattem Grün. Es ist also Zeit die Fotoausrüstung zu packen und für die Infrarotfotografie vorzubereiten … im Folgenden werde ich meine bescheidenen Erfahrungen in der Infrarotfotografie teilen.

Das Lichtspektrum des menschlichen Auges liegt ohne Hilfsmittel ungefähr zwischen den Wellenlängen von 380 nm (violett) bis 780 nm (rot). Wellenlängen größer 780 nm werden als Infrarot bezeichnet, wobei es keine klare Einteilung gibt, und sind für den Menschen nicht mehr sichtbar. In unserem Alltag und der Natur begegnet uns infrarotes Licht, das umgangssprachlich auch Wärmestrahlung genannt wird, sehr häufig. Fernbedienungen geben die Informationen z. B. über Infrarot an den Fernseher. Bienen und andere fliegende Insekten können Infrarot wahrnehmen, um z. B. Blüten zu finden. Für medizinische Zwecke werden Infrarotlampen verwendet. Wärmebilder z. B. von Häusern nutzen die Infrarotstrahlung der Wärme von Gegenständen.

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Ob der Chip einer digitalen Kamera infrarotes Licht wahrnimmt, lässt sich z. B. mit Hilfe einer Fernbedienung testen. Dieses Foto habe ich mit der Canon 5d Mark II aufgenommen und das Infrarot der Fernbedienung ist deutlich zu sehen.

Mit Hilfe von Digitalkameras ist es möglich das Infrarot (abgekürzt IR) „sichtbar“ zu machen, sofern der eingebaute IR-Sperrfilter nicht zu stark ist. Es gibt auch die Möglichkeit seine Digitalkamera umzubauen. Dabei wird der Sperrfilter entfernt und ein Infrarotfilter eingebaut. Anschließend ist die Kamera häufig nur noch für die Infrarotfotografie zu nutzen.

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Infrarotfilter Hoya R72

Meine Ausrüstung und Einstellungen

1. Eine digitale Kamera, die möglichst viel infrarotes Licht durchlässt, und ein Objektiv. Ich verwendete bisher eine Canon 5d, Canon 5d Mark II und das Canon 17-40 mm Objektiv. Klare Empfehlungen sind hier schwer zu machen, weil sich Kameras und Objektive in Kombination unterschiedlich verhalten.
2. Sofern die Kamera nicht umgebaut wurde, benötigt man einen Infrarotfilter. Ich benutze den Hoya Infrared R72.
3. Ein Stativ und evtl. einen Fernauslöser, um Verwacklungen zu vermeiden.
4. Ich nehme Fotos immer im RAW-Format auf, um sie bestmöglich zu bearbeiten.
5. Photoshop oder eine andere geeignete Fotobearbeitungssoftware.

So entsteht bei mir ein (Farb-) Infrarotfoto:

Foto ohne Verwendung eines Infrarotfilters.

Foto ohne Verwendung eines Infrarotfilters.

1. Entstehung des Fotos
– Ein sonniger Tag ist Voraussetzung. Gut eignen sich auch Morgen- und Abendstunden, weil dann der Infrarotgehalt des Lichts höher und der Winkel zur Kamera etwas günstiger ist.
– Die Kamera steht auf einem Stativ. Ich wähle das Motiv aus, fokussiere und stelle am Objektiv auf manuelle Scharfstellung um. Bei aufgesetztem Infrarotfilter fotografiert man blind, so dass die Schärfe optisch nicht mehr korrigiert werden kann.
– Aufsetzen des HOYA Infrarot Filters und Fotos mit verschiedenen Blenden, Zeiten und Isos machen. Mit zunehmender Erfahrung haben sich folgende Einstellungen bei mir bewährt: ISO 400, Blende 5,6 und ca. 15-20 Sekunden Belichtungszeit.
– Beim Wechsel der Perspektive bzw. des Winkels der Kamera ändert sich natürlich die Schärfeebene. Gegebenenfalls nehme ich den Filter ab, fokussiere erneut und setze ihn wieder auf, um das nächste Foto zu machen.

Durch die langen Belichtungszeiten und das ständige Auf- und Abschrauben des Filters, benötigt die Infrarotfotografie deutlich mehr Zeit und Geduld. Mit umgebauten Kameras soll auch aus der Hand fotografiert werden können. Dafür sind mit ihnen meistens keine „normalen“ Fotos mehr möglich.

2. Die Bildbearbeitung

Nach der Belichtung sieht das Foto erst einmal sehr rot/rosa aus. Je nachdem wie viel infrarotes Licht reflektiert wurde, erscheinen die Bildbereiche heller oder dunkler.

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Infrarotfoto nach der Aufnahme (Blende 5,6; Iso 400; 20 sec. Belichtungszeit). Das Bild wurde lediglich auf 16:9 beschnitten.

Der nächste Schritt ist der Weißabgleich. Da die Blätter der Bäume weiß sein sollen wird er auf diese eingestellt. Bei mir liefert Canons DPP-Programm die besten Ergebnisse.

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Infrarotfoto nach dem Weißabgleich auf die Blätter im Baum.

Das Foto könnte man so schon belassen. Wer sich an der rötlichen „Färbung“ stört, kann Einstellungen im Kanalmixer durchführen: Im Ausgabekanal „Rot“ wird rot von 100 auf 0 und blau von 0 auf 100 gesetzt. Im Ausgabekanal „Blau“ wird rot von 0 auf 100 und blau von 100 auf 0 eingestellt. Damit hat man einen Tausch des roten und blauen Kanals erzielt (sogenanntes Channel Shifting).

Roten und blauen Kanal einstellen.

Einstellungen zum Channel Shifting.

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Bearbeitung der Farbkanäle.

Zum Abschluss können noch Details bearbeitet werden. Ich führe häufig eine Tonwertkorrektur durch, passe die Farbe etwas an und schärfe manchmal das Foto noch ein wenig. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

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Detailarbeit der Farbbalance, Gradiationskurve und Schärfe.

Infrarotfotos können auch in schwarzweiß sehr gut aussehen. Zur Konvertierung wird das Foto umgewandelt und mit Hilfe von Helligkeit und Kontrast angepasst.

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Fazit

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Die Infrarotfotografie bietet viele kreative Möglichkeiten, benötigt mehr Zeit und ist meiner Erfahrung nach nur mit einem Filter „analog“ zu erstellen. Perspektive und Bildausschnitt wählen, Scharf stellen, Filter montieren, Belichtungsreihe durchführen, Fotos bewerten, ggf. andere Perspektive wählen und alles wieder von vorne; mir gefällt, dass das Fotografieren mehr Zeit benötigt und ich mich mit der Entstehung eines Bildes mehr beschäftigen muss.

So long
Florian

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