Kleine Rennradrunde Hamm – Möhnesee – Hamm

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Geschenkideen für Radfahrer

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Accessoires aus Fahrradschläuchen
Eine tolle Geschenkidee für Radverrückte sind Accessoires aus Fahrradschläuchen. Kreative SchneiderInnen bieten Hosengürtel, Taschen und noch viele andere Dinge an. Die Produkte sind ein Unikat und sicher auch ein Blickfang, denn es handelt sich oft um gebrauchte Schläuche mit  Gebrauchsspuren und aufgebrachten Flicken.

Individualisierter und auch deutlich günstiger wird es, wenn das Accessoires selber hergestellt wird. Nähanleitungen gibt es im Internet und defekte Fahrradschläuche kostenlos beim Fahrradhändler um die Ecke.

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Tee- oder Kaffeetasse
Tee- oder Kaffeetrinker freuen sich vielleicht über eine Tasse mit einem sportlichen Motiv. Meine liebste ist die von DUNOON, weil sie besonders groß ist und schöne Motive zeigt.

Im Zentrum steht ein klassischer Rennradfahrer. Außen herum werden unterschiedliche Radfahrer gezeigt, wie sie ein Rennen oder einen Berg hinab fahren. Hinzu kommen Dinge rund ums Radfahren (Flasche, Helm, Luftpumpe etc.). Kurze Texte erklären worum es sich jeweils handelt, z. B. „Wasserflasche schützt vor Dehydrierung“).

Im Inneren der Tasse sind noch einmal verschiedene Fahrräder, wie zum Beispiel Zeitfahrmaschine und Montainbike, dargestellt.

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Brooks Schulter Tasche
Meine letzte Vorstellung ist eine Tasche für Radfahrer. Es gibt viele verschiedene Hersteller von schönen und praktischen Fahrradtaschen. Besonders gefallen haben mir jedoch die von Brooks (z. B. Barbican Messenger oder Paddington Shoulder Bag). Meine Tasche benutze ich täglich für meine Arbeitsmaterialien und nicht nur beim Radfahren. Sie ist zwar sehr teuer, aber auch besonders robust. Das große Fach ist noch einmal geteilt. Je nach Modell gibt es im vorderen Bereich kleinere Fächer für Stifte und das Handy. An der Seite ist eine kleine und im Inneren eine größere Tasche mit Reißbverschluss untergebracht. Als Verschluss dient für das große Hauptfach ein starker Magnet.

Der Clou an der Tasche ist, dass sie nach dem Umhängen über die Schulter vorne um die Hüfte geschnallt werden kann, so dass sie sehr nah und angenehm am Körper anliegt und beim Radfahren nicht herumbaumelt. Schade ist, dass das Obermaterial zwar wasserfest ist, von der Seite her aber Regen o. ä. eindringen kann.

Viel Erfolg bei der Geschenkesuche
Florian

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Bis die Beine brennen – Münsterland Giro 2015

Ui, ui, ui – was war das für ein Rennen. Laut meiner Info haben um die 5000 Rennradfahrer beim Giro in Münster teilgenommen. So groß war das Teilnehmerfeld wohl noch nie. Ich hatte mich für den ersten Startblock angemeldet, weil ich auf der 110km Runde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40km/h für möglich hielt.giro-2015-02

Zunächst fuhr ich am Morgen mit dem Auto und Winfried zusammen nach Münster. Wir waren etwas spät dran und mussten uns erst noch anmelden. Anschließend machten wir uns zum ca. 5km entfernten Start auf. 300m vor dem Start hörten wir einen Knall. Kurze Zeit später fuhren die Fahrer meines Startblocks an mir vorbei …

Am Start machte sich der zweite Block bereit, so dass ich mich schnell unter die Fahrer mischte. Sekunden später ging es dann auf die 110km Runde. Die Geschwindigkeit war von Beginn an hoch. Meistens radelten wir mit 42-45km/h. Das Fahren im Pulk hatte ich schon lange nicht mehr gemacht, so dass ich mich oft am Ende des Feldes aufhielt. Auf die Dauer wurde es dadurch sehr anstrengend, weil der Anschluss immer wieder Abriss. Nach dem ersten richtigen Anstieg musste ich zwei kleinere Gruppen ziehen lassen; ca. 15km vor dem Ziel brannten die Beine so sehr, dass ich auch meine letzte Gruppe nicht mehr halten konnte. Mit etwas unter 3 Stunden und einem enttäuschenden Schnitt von gut 36km/h kam ich ins Ziel.

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Unerwähnt darf allerdings nicht bleiben, dass ich bei diesem Rennen ganze drei Stürze aus nächster Nähe mitbekam, so viele wie noch nie bei einem meiner Rennen. Tragischerweise hatte es auch Winfried nach ca. 30km erwischt. Zum Glück ist er körperlich glimpflich davon gekommen.
Und nun ein Zusammenschnitt meines Rennens …

Bis denn
Florian

Schnell, schneller, Rose Aeroflyer

Meine spezifische Vorbereitung für den Ironman in Frankfurt 2015 hat schon vor Monaten begonnen. Aber erst jetzt, wo das Wetter wieder ausgedehnte Touren auf den Straßen zulässt, verbringe ich mehr Zeit auf meinem Schlachtross, dem Rose Aeroflyer. Auf diesem möchte ich die 180 km im nächsten Sommer schnell und gut überstehen.

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Nachdem ich das Rad im Spätsommer 2014 kaufte, wollte ich gleich auf den ersten Kilometern die Aeroposition ausprobieren. Nur, wie lege ich mich während der Fahrt auf die Armpads? Beim Wechsel der Position wurde mir dann etwas mulmig, weil sich das Rad schwieriger steuerte und die Position völlig ungewohnt war. Als nach den ersten Kilometern plötzlich eine Frau die Straße überquerte, wurde mir erst bewusst, dass der Weg zu den Bremshebeln ganz schön lang ist. In der Fußgängerzone sollte ich wohl besser nicht in der Aeroposition fahren 😉

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Einige Kilometer und Positionswechsel später fühlte ich mich schon deutlich sicherer auf dem Rad. Der Geradeauslauf ist einfach toll und im Vergleich zu meinen anderen Rädern anders, irgendwie sicherer. Selbst bei Seitenwind ist das Rad in der Aeroposition sehr gut zu fahren. Dafür empfinde ich die Agilität, insbesondere im Bergigen, des Aeroflyers als schlechter. Bei den teilweise recht steilen Anstiegen auf meinen Trainingstouren haben Rennräder ganz klar die Nase vorn, aber dafür ist ein Zeitfahr- / Triathlonrad nicht gebaut. Auf flachen und leicht welligen Strecken ist das Rad zuhause. Und auf diesen macht es einfach nur Spaß zu fahren.

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Die Hinterradbremse ist aerodynamisch unter dem Tretlager versteckt.

Ein Schwerpunkt meiner ersten Ausfahrten war neben dem Training das Einstellen der Sitzposition. Das Ziel ist eine aerodynamische Position, die aber für mehrere Stunden zu fahren ist ohne Schmerzen zu bekommen. Die verbauten Teile sind alle sehr gut zu verstellen, so dass ich als erstes den Lenker etwas weiter nach unten setzte. Anschließend kamen die Armpads etwas weiter nach vorne, so dass meine Haltung gestreckter (aerodynamischer) wurde. Wie sich die Veränderungen auf längeren Strecken auswirkten, sollte sich noch herausstellen.

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Im März 2015 habe ich dann bei „Kom Sport“ in Köln eine Sitzpositionsvermessung durchgeführt. Hauptgrund war, dass ich auf längeren Trainingstouren Schmerzen im Nacken und Armen bekam. Glücklicherweise gehören diese nach 2 Stunden Optimierung der Vergangenheit an. Vor allem der Sattel und die Armpads mussten noch einmal deutlich verstellt werden, um eine angenehme Position zu finden. Das äußerst kompetente Team von „Kom Sport“ hat an vielen kleinen Schrauben gedreht und das Rad so für meine kommenden 180 Radkilometer beim Ironman fit gemacht. Eine Sitzpositionsvermessung ist sicherlich nicht billig, dafür erspart es aber viel Zeit, Nerven und ggf. auch Schmerzen. Der Blick eines „Experten“ auf meine Sitzposition hat sich bezahlt gemacht.

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Schneller als der eigene Schatten?

Nach nun gut 500 km mit dem Aeroflyer bin ich von dem Rad sehr begeistert. Es fährt sich komplett anders, als ein Rennrad und bringt auf flachen Strecken einfach nur Speed. Einstellungen kann man gut selber durchführen und sind vielfältig möglich. Einziger Kritikpunkt, der an Triathlonrädern aber wohl dazu gehört, ist, dass die Bremsen deutlich schwächer zupacken, als an meinen Rennrädern.

Bis denn
Florian

Bam – Möhneseetriathlon 2014

Nein, ich habe das „ä“ beim „Bam“ nicht vergessen, denn so richtig „gekracht“ hat es bei meinem 3. Triathlon nicht …

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Vor dem Start fragte ich mich noch, warum ich mein Schwimmtraining im engen schwarzen Neoprenanzug gemacht hatte. Auch am Möhnesee hieß es: Neoprenverbot! Na toll, so musste ich leicht frierend in die braune Brühe. Erstaunlicherweise war das Schwimmen dieses Mal die angenehmste Disziplin. Ein leichter Wind sorgte zwar für kleine Wellen, ansonsten bot sich dem Feld jedoch viel Platz, die Bojen waren gut zu sehen und ich kam endlich mal in einem Wettkampf in meinen Schwimmrhythmus.

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Schwimmkurs am Möhnesee, Radstrecke durch den Arnsberger Wald und abschließend der Lauf am Ufer entlang und über die lange Fußgängerbrück.

Auf das Radfahren wurde ich im Vornhinein von Winfried, der die Strecke kennt, vorbereitet. Dadurch konnte ich mir die Kraft gut einteilen und kam die zwei Anstiege gut hoch und die schönen Abfahrten schnell hinunter. Aufgrund des immer schwüleren Wetters stellte sich jedoch heraus, dass nur eine Wasserflasche nicht ausreichen würde. An einer Verpflegungsstation griff ich blöderweise zum süßen Iso-Getränk, der meinen Durst nicht stillen konnte. Leicht dehydriert ging ich auf die Laufstrecke.

Umgeben von Wasser (der Möhnesee) gab es auf meiner zweiten Laufrunde kein Wasser mehr an der Verpflegungsstation. So schleppte ich mich mit Durst am Möhnesee entlang. Auf den letzten 5 km musste ich ganze vier Gehpausen machen, weil ich mental geschwächt und körperlich kraftlos nicht mehr konnte. Immerhin sah ich, dass es anderen nicht besser ging … Den letzten Kilometer lief ich dann glücklich ins rettende Ziel …

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Nun, abgesehen vom harten Lauf hat mir die Veranstaltung sehr gut gefallen. Im Möhnesee schwomm es sich klasse, die Radstrecke war fordernd, aber auch abwechslungsreich, und wer es bis zum Laufen geschafft hatte, dem war dann eh alles egal. Ich fand den Wettkampf rundum gelungen und könnte mir nächstes Jahr vorstellen wieder zu starten.

Die Zahlen:
1,5 km Schwimmen in 33:44 Min.
ca. 46 km Radfahren in 1:30 Std. und
10 km Laufen in 1:06 Std.
Einschließlich der zwei Wechsel kam ich auf eine Zeit von 3 Std. und 11 Minuten.

Bis zum nächsten Event
Euer Florian

Heiß, heißer … Triathlon

Mein Saisonhöhepunkt ist für den 2. August geplant. Dafür muss ich denn auch bei dem heißen Wetter nach draußen, um zu trainieren. Immerhin konnte ich meinen zuletzt etwas schwindeligen Kopf beim Schwimmen wieder abkühlen …

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Bis denn
Florian