Buchtipp – Alex Garland: Der Strand

Richard, ein junger Engländer, reist alleine nach Thailand und hört von einem mysteriösen Strand. Durch Zufall fällt ihm eine Karte in die Hand, auf der der Strand markiert ist. So macht sich Richard mit zwei französischen Begleitern auf die Suche nach den Strand.

Damit beginnt eine illustre Reise, die auf der berühmten Khao San Road in Bankgkok beginnt und in den Abgründen des Menschen endet. Unter Rucksackreisenden ist dieses Buch spätetstens seit dem 2001 erchienenen Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio ein Klassiker. Wer träumt nicht von einem geheimen Paradies? Einem einmaligen Abenteuer? Aber kann es das wirklich geben?

Das Buch erzählt eine mitreißende Geschichte, immer ganz nah an seiner Hauptfigur. Die Entwicklung des jungen Richard steht dabei im Vordergrund und stellt meiner Meinung nach letztlich die Abenteuersuche eines jeden Rucksackreisenden in Frage.

Fazit: Unbedingt vor der nächsten Fernreise lesen!

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Buchempfehlung – Jimmy Nelson: Before they pass away.

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Neulich stand ich in der Buchhandlung meines Vertrauens und erblickte auf einem Rednerpult einen aufgeschlagenen Wälzer mit dem nebenstehenden Cover und dachte wow, was ist denn das?

Das Buch „Before they pass away“ vom Fotografen Jimmy Nelson packte mich von der ersten Seite an. Auf über 420 Seiten werden größtenteils atemberaubende Fotografien präsentiert. Manche Doppelseite lässt sich ausklappen und dadurch um ein Drittel der Größe erweitern. Porträtiert werden 31 „bedrohte“ Kulturen, denen jeweils ca. 21 Seiten gewidmet werden.

Jimmy Nelson reiste zwei Jahre lang von einem kleinen Team begleitet zu verschiedenen Stammeskulturen überall auf der Welt. Dort verbrachte er jeweils ca. 2 Wochen und fotografierte mit einer Mittelformatkamera. Sehr hoch rechne ich ihm an, dass er scheinbar nur mit dem zur Verfügung stehendem Licht fotografierte und künstliche Lichtquellen größtenteils vermied. In Videos erscheint Jimmy Nelson sehr eloquent, der für seine Sache brennt und dadurch sehr kurzweilige Vorträge hält. Schade finde ich, dass seine Fotografien fast ausnahmslos inszeniert sind. Die Ergebnisse sind zwar genial, lassen jedoch den Alltag der Menschen und ihre Lebenswelt zu kurz kommen.

Wie auch immer man dazu steht, dass ein Fotograf nur kurze Zeit bei einem Stamm verbringt und seine Fotos größtenteils inszeniert. Die Ergebnisse finde ich beeindruckend.

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