Besuch der Namib

Bereits von Swakopmund aus ist die Wüste zu sehen. Wobei. Die Namib Wüste begleitete uns schon ein ganzes Stück auf dem Weg nach Swapokmund. Und sie wird in viele einzelne Gebiete unterteilt. Ein Großteil besteht aus einer unscheinbaren Steinwüste. Im Fernsehen sieht man jedoch oft nur die klassischen Sandwüsten. Und die Dünenausläufer eben jener Sandwüste sind von Swakopmund aus bereits zu sehen.

Unser Camper ist kein Allradfahrzeug, so dass wir viel an Bewegungsfreiheit einbüßen. Dennoch gibt es Stellen, die auch wir ganz gut erreichen können. Düne 7 ist so eine Stelle und der Anblick hat uns schon umgehauen. Düne 7 ist etwa 130 m hoch und gehört damit zu einer der höchsten Dünen der Welt. In ihrem Verlauf schmiegen sich weitere Dünen an, so dass man bei dem Anblick dieser Dünenlandschaft meint auf einem anderen Planeten zu sein. Die Besteigung hat uns einige Mühe gekostet, entschädigte aber auch mit einem tollen Rundumblick.

Blick auf die Düne 7.

Auf dem Rückweg machten wir einen Abstecher im verschlafenem Nest Walfish Bay. Dort könnten wir aus nächster Nähe hunderte Flamingos sehen und Robben bei der Futtersuche beobachten. Abgerundet haben wir die Elebnisse mit einer Tasse Kaffee oder alternativ einem Milchshake.

So long, Florian

Angekommen am Atlantik

Da schreibe ich über Stunden einen Blogbeitrag und dann ist er von jetzt auf gleich wieder weg. Heute schreibe ich deshalb nicht mehr viel. In aller Kürze:

  • Die Abfertigung und der Abflug haben in Frankfurt ohne Probleme funktioniert. Bei der Gepäckabgabe gab es keine Schlange. Die Kontrollen für internationale Flüge liefen reibungslos und schnell. Angekommen ist glücklicherweise auch alles.
  • Angekommen sind wir gegen 8.30 Uhr in Namibia. Die Kontrollen und Camperübergabe haben sehr lange gedauer, so dass wir unser eigentliches Ziel nicht mehr erreichten. Stattdessen landeten wir auf einer Straußenfarm mit unseren ersten drei Giraffen (hinter einem Zaun). Leider rammte sich ein Stock in die Seite eines Reifens, so dass dieser mit der Zeit Luft verlor. Mechaniker erreichen, Werkstatt finden etc. Hat uns viele Nerven und viel Zeit gekostet.
  • Den plattten Reifen haben wir alleine gegen unseren Ersatzreifen gewechselt. Hört sich unspektakulär an, war aber an dem Camper und mit den anfangs herumstehenden Fremden eine aufregende Sache. Nun warten wir darauf, dass der Reifen ersetzt wird und am Montag wieder abgeholt werden kann.
  • Unsere eigentliche Unterkunft für die ersten zwei Tage haben wir nicht erreicht. Dafür sind wir einen Tag früher in Swapokmund angekommen.
  • Nun wird sich auf einem luxuriösem Camp erholt. Eigene Toilette, Dusche und heißes Wasser, besser geht es kaum.
  • Vom Sandsturm, der an der Küste für etwas Chaos letzte Woche sorgte, ist kaum noch etwas zu sehen. Der Sonnenuntergang ist allerdings spektakulär. Vielleicht wegen dem Sand in der Luft?
  • Die Temperaturen sind bis jetzt ziemlich warm, auch nachts! Die angekündigten 0 Grad Celsius haben wir bei weitem noch nicht gehabt. Es soll aber wohl die nächsten Tage kälter werden.

Viele Grüße aus Namibia, Florian

Unser Stellplatz mit eigener Toilette, Dusche und warmen Wasser.
Ok, die Bilder vom Tablet sind nichts. Schöne Bilder gibt es erst nach dem Urlaub.