Jetzt aber schnell – Blutmond 2018 über Wuppertal

Um 22.30 Uhr stand ich mit meiner Kamera auf dem Dachboden und war bereit die Mondfinsternis zu fotografieren. Der Aufbau von Stativ und Kamera liess mich jedoch so sehr schwitzen, dass erst einmal eine Pause angebracht war. Dabei konnte ich den vollen Blutmond gut beobachten, der über Wuppertal aufstieg. Auch der Mars, der der Erde besonders nahe war, war gut zu sehen. Einzig die ISS habe ich wohl verpasst. Sie sollte die nächsten Wochen über noch öfters gut zu beobachten sein.

Und dann kam ich auch noch zum Fotografieren …

Der helle Punkt unterhalb vom Mond sollte tatsächlich der Mars sein.

 

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Hilfe, dutzende Krötenbabys!

Seit einer Woche befinden sich am Rand unseres Gartens dutzende kleine Kröten. Einige sammelten wir ein, um sie in einem ruhigeren Teil des Gartens wieder frei zu lassen.

Das war knapp …

Finde die Kröte.

Nach der Krötenwanderung finden wir ab und zu Gäste bei uns im Garten. Vorzugsweise an kühlen Standorten, wie unter einem großen Kübel. Ein prüfender Blick vor dem Rasenmähen ist da nicht verkehrt.

Und plötzlich waren sie da

Am Sonntagabend war es nun soweit und meine zwei Söhne und ich konnten bei der „Krötenrettung“ mithelfen. Anfangs fragte ich mich noch, ob die Hilfe überhaupt notwendig ist. Es zeigte sich leider schnell, dass wir für manche Kröten bereits zu spät kamen. Sollten nächstes Wochenende noch immer Lurche wandern, so helfen wir gerne wieder mit.

Manches Krötenpaar hat sich bei ihrer Wanderung bereits gefunden.

Besuch von Schloss Burg (Solingen, NRW)

Blick auf den Palas.


Am Donnerstag besuchte ich Schloss Burg in Solingen. Hierbei handelt es sich um eine im 19. Jahrhundert rekonstruierte Burg. Das Original wurde im 12. Jahrhundert von Graf Adolf II. von Berg, woher auch der Name des Landes „Bergisches Land“ stammt, auf Fundamenten einer vorherigen Anlage errichtet und diente als seine Stammburg.

Im dreißigjährigen Krieg wurde Schloss Burg durch schwedische Truppen von den umliegenden Hügeln aus belagert und starkt beschädigt. Über die Jarhunderte verfiel sie immer mehr und war im 19. Jahrhundert nur noch eine Ruine. Ein 1887 gegründeter Geschichtsverein veranlasste mit viel Geld in der Hand den Wiederaufbau. So entstand die größte rekonstruierte Burganlage in Nordrhein-Westfalen.

Heute kann die Burg im Rahmen eines Museums besichtigt werden. Ritterspiele und andere Veranstaltungen ergänzen das Programm rund um die Ritterzeit.
Weitere Informationen unter https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Burg.

Gründer der Burg, Adolf II. von Berg.

Der Rittersaal im Palas.

Um Schloss Burg zu erreichen kann man die Straße, einen Fußweg oder die Seilbahn benutzen.

Blick über die Wupper.